Eine kleine Rückschau zu meinem einzigen Tag bei der EVA Konferenz in Wien:
(Am Montag wars ein MinervaEC Workshop.)
Es wurde wird (erst heute) der student paper award verliehen. Von daher war der Nachmittag den Studenten gewidmet. Und, nun ja, wie soll ich sagen… Ich habe mir in beinahe allen Fällen Untertitel sehnlichst herbeigewünscht. Die erste junge Dame war aus der Türkei, das Paper eventuell sehr interessant, aber ich konnte beinahe nix verstehen! Es sollte zwar Englisch sein, wurde aber mit einem derart starken Akzent vorgetragen, dass sich mir der Sinn nicht so ganz erschloss. Auf den Folien gabs auch nicht gerade viel Inhaltliches. Und Wort für Wort ablesen ist ein absolutes No-go bei Präsentationen! Das sollte den Studenten wirklich eingetrichtert werden…
Der nächstfolgende Herr war aus Italien angereist, sprach eher leise, war vom Akzent her ein wenig besser und las auch nicht ab. Eine Wohltat im Vergleich.
Danach ein Österreicher – hier hatte ich Heimvorteil: den Akzent kenne ich gut ![]()
Und als Draufgabe dann noch eine Dame aus Italien. Die sprach so schnell wie normal Italienisch und damit dann ohne Punkt und Komma und ich konnte die stark akzentuierten Worte leider nicht voneinander unterscheiden.
Tja. Schade eigentlich. Ich musste eh keinen für den award bewerten
– aber ich hätte es schon weniger fad gefunden, wenn ich was vom Vorgetragenen verstanden hätte.
Den Rest hab ich mir dann nicht mehr angehört, ich wollte eigentlich etwas früher wieder in Graz sein. Nur, die Wiener Linien waren mit meinem Plan nicht so ganz einverstanden, und haben dann just die U4 von der City zu meinem Hotel gestrichen. Nach einem kurzen Fußweg, einer netten Straßenbahnfahrt (war immerhin auch so halb U-Bahn) und noch einem Stück mit dem Bus… war ich dann irgendwann endlich beim Auto. Das musste in mühevoller Rangierarbeit dann noch aus der Tiefgarage befreit werden und “schon” konnte es losgehen Richtung Heimat. Da hätte ich die letzte Session auch noch absitzen können. Naja.
4 Kommentare
Was dir sicher angegangen ist – zumindest mir wäre es so gegangen – ein Vortrag in (üblicherweise sehr deutlichem) russischen Englisch – hach, diese “Rs” und gezogenen “Njs” … unvergleichlich / unvergesslich.
Meinst du da das österreichische Wort angehen? Ich weiß gar nicht wie ich des beschreiben soll… Naja – oder is ab Typo? Jedenfalls, russisches Englisch lässt sich doch sehr schön in James Bond Filmen anhören
War noch vom S.. benebelt und dann wollte das ab nicht heraus
Dafür ists bei mir ein “ab” geworden, wo ein “a” gereicht hätte. iPod…