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Doping? – Nein Danke!

Wenn man mit Doping zum Helden wird, und dann von den Medien, Sponsoren und ehemaligen Fans verrissen – dann ist das gerechtfertigt. Hier lautet die Devise:

Selbst schuld, kein Mitleid.

Im Ö3 Wecker gab es heute früh auch noch die Aussage (ich finde leider keine Quelle dazu), dass die gesamten Blutproben bis zur Siegerehrung untersucht sein sollten, und die Sache dann erledigt sein soll.
Das käme den Schummlern natürlich entgegen: Doping aufzudecken ist ein Katz-und-Maus-Spiel. Vermeintlich nicht nachzuweisende Substanzen werden genommen, die Mediziner finden nichts auf Anhieb und der unfaire Sportler steht am Stockerl. Damit das nicht passiert, werden Blutproben eingefroren, und wenn eine neue Substanz entdeckt wird, später daraufhin getestet. Klar, dass dieses Vorgehen einigen Trainern und ihren Schützlingen nicht passt. Aber nur so funktioniert es.

Oder wir einigen uns darauf, dass eh alle irgendwas nehmen, und ehren dann die „Ärzte“ und Betreuer die die besten Mittelchen gegeben haben. Wär doch auch eine Möglichkeit…

6 Gedanken zu „Doping? – Nein Danke!“

  1. Nachuntersuchen finde ich nicht so gelungen.
    Was ist, wenn die ersten 3 nachuntersucht werden, gedopt waren und disqualifiziert werden. Wie will man dann den 4. noch nachnachuntersuchen?

  2. Denke nicht – das Prozedere ist doch sehr aufwendig und unangenehm für die Sportler.
    Oftmalig die ersten (drei) und dann stichgeprobt – ob da alle drankommen? keine Ahnung … vermute nicht.

  3. Blutabnahme sehr aufwendig?! Geht das beim Dopingtest anders, oder nur bei Sportlern?
    Ich fordere: Bluttests für alle! Oder Urintests, oder so.

    Außerdem… Nachuntersuchen tun sie ja eh schon.

    Der Kern der Aussage ist: wer dopt und überführt wird, darf net jammern.

  4. Ich hoffe, dass jedem klar ist, dass die Leistungen, die im Radsport gebracht werden, unmenschlich sind. Dies sagen Mediziner schon seit Jahren!

    Wenn du dopst, hast Du eine Chance zu gewinnen. Wenn nicht, hast Du praktisch schon verloren.

    Die Zuschauer wissen es, die Sponsoren wissen es, und die Sportler wissen es.

    LG, Mamfi

  5. 2 Möglichkeiten: entweder wird akzeptiert dass gedopt wird und die Mediziner/Betreuer stehen mit am Stockerl, oder der Sport hört auf.

    Oder?
    Weil nur um sich verarschen zu lassen, wird auch kein ehrlicher, nicht dopender (vorausgesetzt sowas gibt’s) mitfahren wollen.

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