Kalt – Warm

Nun ist die Herumfahrerei also vorbei und ich kann in den (wohlverdienten, wie ich meine) Urlaub entschwinden.

Der Trip nach London gestaltete sich etwas schwierig, weil jeder Flug bis auf einen eine Verspätung hatte. Und dieser eine pünktliche nahm uns dann einfach nicht mehr mit von Frankfurt nach Graz. Obwohl der Flieger schon noch herumgestanden wäre, nur das Gate war gerade geschlossen worden. Und anstatt uns in einen Bus zu verfrachten, der uns zum letzten Flieger nach Graz bringt, wurden wir in einen Bus verfrachtet und zu einem Hotel 17km entfernt vom Flughafen (!!) geshuttelt. Um von dort heute um 7 wieder zurück gekarrt zu werden. Lästig. Das mit dem Fliegen klappte heute aber und so landeten wir mit 20min (der Flieger) beziehungsweise 12h (wir) Verspätung in Graz.

London war gut wenn auch sehr kalt. Untergebracht waren wir im Ibis in Greenwich. Greenwich ist sehr nett, ein richtiges kleines Dorf. Wenn man mit der DLR fährt hat man einen schönen Eindruck von den Docklands (außer es ist 22 Uhr). Trotz der späten Ankunftszeit gibt es in Greenwich dann noch viel Auswahl an Lokalen (Last Order allerdings um 23 Uhr).
Der Freitag war der Arbeit gewidmet und es wurde bis 5 nachmittags besprochen. Danach ins Pub (klar) und aus Mangel an Alternativen/Motivation sind wir dann ins Greenwich Picture House gegangen (bequemerweise direkt neben dem Hotel) und haben uns Avatar 3D angesehen.
Wenn man nicht sehr viel erwartet, kann man fast nur positiv überrascht werden und so war es auch. Der 3D Eindruck war fantastisch, die Geschichte halt flach aber dennoch unterhaltsam wie ich finde.

Samstag früh spazierte ich zum Royal Observatory um ein Foto zu machen wo je ein Bein auf einer Seite des Null-Meridians steht. Leider haben sie die Linie eingezäunt und erst um 10 geöffnet. Tja. War aber ein schöner Spaziergang an diesem wundervollen (kalten) Wintermorgen.
Dann Abstecher in die Regent Street bevor ich das Science Museum besuchte (das Technische Museum in Wien gefällt mir besser).
Zurück zum Airport, wo ich angesichts der enormen Warteschlange vor dem Lufthansa Check-In es nochmal mobil versuchte – und dieses Mal hat es auch ausgezeichnet funktioniert.
Der Flieger startete leider ca. eine Stunde zu spät – wegen verschusselter Flugdokumente des Flugzeuges! Daraus ergab sich dann die zuvor geschilderte Zwangsübernachtung in Frankfurt.

Übrigens war die Landung in Heathrow die bisher spektakulärste meiner Passagierkarriere. Vom Schneesturm durchgeschüttelt wackelten wir zur Begrüßung ordentlich mit den Flügeln bevor wir aufsetzten.

Mitbringsel aus London: ein Underground Kühlschrankmagnet und ein anständiger Schnupfen.

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2 Kommentare zu “Kalt – Warm

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