Abenteuer in Hannover

Wer hätte gedacht, dass Hannover so ein Abenteuerland ist…

Begonnen hat es schon mit dem Flug. Als erstes wurden wir (ich und mein Kollege) von einer freien Platzwahl überrascht, dann von dem doch sehr überschaubarem Inneren. Bei Betreten des Fliegers stand man mit einem Fuß schon beinahe im ersten Sitz. Das Cockpit war mit einer Schiebetür von der Kabine getrennt. Ich war neben der Flugbegleiterin die einzige Frau an Bord der vollen Maschine. Und die Aussage des Piloten, dass das Wetter in Hannover nicht berauschend ist, dieser Umstand aber eh völlig egal sei, weil „wir eh alle auf die CeBIT gehen“ bildete den ersten Höhepunkt des Tages :-))

Die Messe selbst ist vor allem groß und unübersichtlich. Unsere Software auf dem Multi-Touch Tisch von Fraunhofer zu sehen war schon super und sehr beeindruckend. Danach unterhielt ich mich mit einem gestandenen Ingenieur und Projektleiter über Handtaschen, planare und zirkulare Antennen und on demand surveillance.
Nach einem Spaziergang in die vor allem sehr laute CeBIT life Halle(n) am anderen Ende des Messegeländes musste ich auch schon wieder umdrehen um rechtzeitig bei meinem ersten Mini-Bloggertreffen zu sein (Den Nintendo 3DS muss ich morgen suchen…). Unterwegs bekam ich noch ein Ei des Kolumbus überreicht.

Da sich Silencer zufällig auch auf der Messe befand, war es klar dass wir uns treffen mussten, um über Wiesel, Reisen, IT, Eltern, Träume, etc pp zu sprechen! Man kann tatsächlich Sympathie aus Blogeinträgen herauslesen. Für mein erstes Face to Face Treffen mit einem anderen Blogger war es überaus erfreulich. Die Latte liegt somit sehr hoch 😉
Das nächste Treffen ist spätestens für die nächste CeBIT angesetzt – wir hätten auch heute noch ewig weiter quatschen können, wäre das nicht durch Verpflichtungen verhindert worden.

Ich bin dann wieder quer durch einige Hallen zum Bahnhof. Die gewünschte S-Bahn fuhr mir vor der Nase davon (die pünktliche Deutsche Bahn?!), die nächste sollte aber schon 20 Minuten später gehen. Sollte… Die rettete mit 10 Minuten Verspätung dann wieder den Ruf der DB. 😉
(Hannover ist auch für abgehärtete Österreicherinnen mitunter bibberkalt…)
Der Anruf bei der Zimmervermieterin, um mich anzumelden, stellte sich als Glücksfall heraus – hatte die Dame so doch noch Zeit das Zimmer vorzubereiten. Sie dachte ich käme morgen…

Am Hauptbahnhof besorgte ich mir noch Nahrung aus kaltem Woknudelgemüsezeug mit einer höllischen Soße (schmeckte und sah aus wie Sambal Olek direkt draufgehauen *autsch*). Wieder einen Task erledigt, machte ich mich auf die Suche nach der U10 – allen wird klar sein dass es nicht gerade abwegig ist nach einer mit U bezeichneten Bahn eher in Bodennähe bzw. nach diversen Abgängen zu suchen… Nun, bei dieser Taktik kann es in Hannover passieren dass man auf offener Strasse vom Objekt der Begierde überfahren wird.

Ich finde, aufgrund der Tatsache dass Hannover hier schon als Vorreiter dient, kann man auch in Graz endlich eine U-Bahn einführen!

Die Stadtbahn erinnert dann tatsächlich sehr an die alten Grazer Strassenbahnen.

Die richtige Haustür war dann schnell gefunden, geöffnet allerdings nicht ganz so schnell. Aufgrund eines streikenden Türöffners wurde ich dann immerhin gleich abgeholt und in die Wohnung eskortiert.

Positiv:
Es ist nah an der Stadtbahn.
Es gibt WLAN.

Nicht so positiv:
Eine Couch.
Im Wohnzimmer der Familie (hab ein schlechtes Gewissen, dass sie wegen mir nicht fernsehen können)
Ein Familienbad
Das winzig ist
Die Stadtbahn fährt direkt unter dem Fenster vorbei.
Die Fenster lassen sich nicht wirklich verdunkeln (warum auch, im Wohnzimmer)
Es ist grad etwas kühl

So wird das also meine erste Couchsurfing Erfahrung – von der Firma bezahlt. Paradox.

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4 Kommentare zu “Abenteuer in Hannover

    • Du zählst nicht 😉
      Dich hab ich schon gekannt bevor du dein Blog hattest. Du warst zuerst Mensch, dann Blogger. Das ist etwas völlig anderes 😀

  1. Pingback: Das war die Cebit, die war: Cebit 2011 « Non-Stop Action

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