Das Beste zum Schluss?

Der Tag begann gut mit Frühstück vom Starbucks (10 Schritte vom Ryokan entfernt) und Koffer Rucksack packen.
Es ging alles wieder rein und meine Souvenirs brachte ich auch unter. (Die wurden aber auch entsprechend ihres Volumens ausgesucht 😉 )

Danach ging es, ohne Verabschiedung von der Hauslady, die nicht zu sehen war, zum Bahnhof Takadanobaba wo der Rucksack und sonstiges unnötiges Zeug in einem Schließfach zwischengelagert wurde. Die Suica Karte wurde ein letztes Mal benutzt um zuerst zum Tsukiji Markt zu gelangen und dann nach Ikebukuro. Dabei wurde das ganze Guthaben exakt aufgebraucht.

Tsukiji war nicht sehr interessant, die Thunfisch-Auktion frühmorgens gibt sicher mehr her als nur der Markt. Der Nishiki Markt in Kyoto hat mich mehr beeindruckt und er ist auch hübscher aufgebaut.
In Ikebukuro gibt’s eigentlich nur Einkaufszentren – und die sind riesig. Das größte, Sunshine City, beherbergt neben Geschäften und Restaurants auch ein Planetarium, einen Themenpark (mit dem Thema Essen), eine Aussichtsplattform im sechzigsten Stock und ein Aquarium.
Tokyu Hands fand ich ganz interessant, aber ansonsten hat mich keines der zahlreichen Geschäfte gereizt. Shoppen ist halt nicht mein Ding. 🙂

Ich hatte auf ein Kaiten Zushi im Zentrum gehofft, aber nach einigem Herumirren habe ich dann einen Laden in Richtung des Bahnhofs gefunden. Das war leider ein Reinfall, aber naja, teuer waren die drei Tellerchen auch nicht. Ich habe mir dann als Ausgleich ein Crêpe mit Banane und Schokolade geholt.

Danach bin ich dann meine Sachen holen gefahren und weiter nach Narita. Bisher war der Tag durchwachsen, aber das Mercure Hotel sollte mich versöhnen. Badewanne, Bett und Frühstück am nächsten Morgen – das kann schon was.
Das Zimmer im Ryokan war leider jede Nacht sehr laut und die beiden letzten auch sehr kalt. Es kam mir vor als würde ich auf der Straße campen. :-/
Daher freute ich mich umso mehr auf ein normales Zimmer.
Das bekam ich auch (das erste hier mit Aussicht!) und obwohl ich nach den letzten Tagen sehr geschafft war, entschloss ich mich doch noch zu einem Spaziergang durch Narita.

Und was für eine tolle Idee das war! 🙂
Die Omotesando Straße besteht aus lauter kleinen Geschäften in einer engen Gasse mit traditionellen Häusern und ist einfach nur superschön. Fasziniert ging ich zum Tempel.
Und da war ich dann richtig geplättet 😀

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Die schönste Tempelanlage meines ganzen Aufenthalts lag vor mir! Der Sonnenuntergang tat sein Übriges und ich kam aus dem Staunen gar nicht mehr raus.
Kleine Schreine, große Tempel, riesige Pagoden und eine schöne Anlage. Ein französischer Garten mit einer Pagode dahinter, ein verwunschener Wald und Omikuji, die man aus Automaten zieht 🙂

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War ein super Abend und ein toller Abschluss!

Mein letztes Dinner war auch ganz besonders, mit lauter ur-japanischen Sachen:

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* Fanta Weintraube (oishi)
* Mandarinen in Glibber (find ich voll lecker)
* Kartoffelspalten
und
* Frankfurter on a Shtiick!
😀

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