A table for one please

Während meiner Solo-Abenteuer ist gut essen meist darauf beschränkt, was das lokale Fastfood und der Supermarkt so hergeben. Das kann auch ganz super sein, in Japan habe ich vorzüglich gespeist 🙂 – Das beste Essen in Japan wird immer die Nudelsuppe sein, deren Bestellung über einen rein japanischen Ticketautomaten ablief.
In San Francisco hab ich gefrühstückt, in Paris war ich im Hard Rock Cafe, also so einmal pro Trip setze ich mich schon auch mal allein in ein Restaurant.
In Reyjkavik habe ich das im Tapas Barinn getan, aufgrund einer Empfehlung einer amerikanischen Bloggerin. Dort gibt es, neben traditionellen Tapas, isländische Gerichte in kleinen Portionen.
Immer neugierig auf das unbekannte (sofern nicht Verrotten ein wesentlicher Bestandteil des Herstellungsprozesses ist, wie bei Natto (fermentierte Bohnen, Japan) oder Hakarl (Hai, Island)) besuchte ich also die Tapasbar und bestellte das Icelandic Gourmet Feast. Das besteht aus sieben Gängen und davor (oder aufgeteilt und zwischendurch) gibt es einen Brennivin Schnaps.


Das Essen war außergewöhnlich aber ausgezeichnet!
(Mehr als das alleine sitzen und essen hat das Fotografieren der Gerichte an meinem schüchternen Selbst genagt…

Bei den Bildern immer auf das Schnapsglas im Hintergrund achten: nach vier Schlückchen hatte ich es endlich geschafft 🙂
Jeder Gang des Menüs war sehr gut – besonders der Seeteufel hatte es mir angetan, aber auch das außergewöhnlichere Fleisch von Wal und Papageitaucher waren hervorragend. Auch das Lamm habe ich genoßen, obwohl ich sonst kein Fan von Schaffleisch bin.

Also, sollte man keine Probleme damit haben, Wal oder einen der herzigen Papageitaucher zu verspeisen, ist das Tapas Barinn definitiv eine Empfehlung wert. Das 7-Gänge Spezialmenü kostet auch nicht die Welt: 5890 isländische Krona, oder circa 37 Euro.
(Das war mein erstes 7-Gänge-Menü überhaupt)

Daumen hoch! 🙂

Meine anderen kulinarischen Experimente beinhalteten:

  • Skyr – welches als Joghurt-artig umschrieben wird, allerdings für Österreicher am ehesten etwas mit Topfencreme gemein hat. Sehr lecker!
  • und das, wenn vielleicht nicht beste, aber berühmteste Hot Dog der Welt
     
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4 Kommentare zu “A table for one please

  1. Ich war drei Monate in Japan unterwegs und hatte dort das beste Essen ever gehabt. Selbst europäische Speisen waren ausgezeichnet, weil viele Ihre Ausbildung in Europa machen. Sushi habe ich kaum gegessen. Dafür viel koreanisch, was ich nicht gedacht hätte. Korean BBQ ist super lecker. Aber auch Tonkatsu und Shabu Shabu, ich würde so gerne wieder hinfliegen, wäre alles dort nicht so wahnsinnig teuer…

    • Ich will auch unbedingt noch mal nach Tokio. Vielleicht im Zuge eines Round-The-World Trips… Wahnsinnig teuer kam es mir nicht vor, ich habe aber auch nur zweimal in richtigen Restaurants gegessen, glaub ich. Vor kurzem gab es während der Qatar Aktion sehr günstige Flüge nach Tokio ab Venedig zB. leider zu Zeiten wo ich schon unterwegs bin (~300€ im März, aber Sakura wäre eh viel interessanter!) 3 Monate!? Krass, so lang war ich noch nie weg – außer beim Praktikum, aber da musste ich ja arbeiten.

  2. Pingback: Golden Circle Tour | home is where the heart is

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