Hoppe hoppe und so

Ich mag ja ziemlich alle Tiere, Pferde ganz besonders 🙂 (am liebsten aber – meine – Katzen), so war es klar dass ich, wenn ich schon in Island war, auf Islandpferden reiten musste!

Ich bin schon ewig nicht mehr auf einem Pferd gesessen (ich war acht oder so…), aber die Faszination ist geblieben. Kurz hatten wir sogar einen Haflinger-Araber Hengst namens Lord, mussten ihn aber wieder verkaufen, weil ich noch zu klein zum Pflegen war und meiner Mutter die Zeit dafür fehlte 😦 Er war aber ein sehr hübscher, und ziemlich großer, Hengst. Wohl auch nett, ich erinnere mich nur positiv an ihn.

Ich entschied mich für die Lavatour mit Ishestar („Eispferd“), und wurde um 08:45 pünktlich abgeholt. Zuerst hatte ich mir so ziemlich alles angezogen, das ich mithatte, da ich am Vortag bei der Bustour so gefroren hatte. Mit Pyjamahose und Jeans darüber, zwei Paar Socken, dem Pyjama-Oberteil, einem T-Shirt, einem Wollpulli und der Softshelljacke war es mir den ganzen Tag kuschelig warm 🙂

Nach einer kurzen Fahrt zum Gestüt wurden wir eingewiesen und bekamen unsere Pferdchen zugeteilt – ich hatte mich natürlich in die Anfängergruppe gestellt, mein Respekt vor Pferden ist schon groß… Ich bekam einen netten kleinen Wallach (?) namens Lyröar (?? oder irgendwie so, war unmöglich zu merken oder auszusprechen) und erkletterte ihn noch etwas ungeschickt. Ich wurde aber im Laufe der zwei Stunden sicherer und das Absteigen und Aufsteigen klappte später vorzüglich (als hätte ich das mal gelernt…). Im Schritt ging es in einer langen Reihe von Reitern und Pferden durch die hübsche Lavalandschaft. Mein Pferd war angeblich etwas faul – ich finde er war nur effizient: er beschränkte seine Schrittgeschwindigkeit, um immer wieder etwas zurückzufallen, und um dann mit einem kurzen Trab wieder aufzuschließen. Zuerst war ich vom Gehoppel während des Trabs etwas erschrocken, aber auch daran erinnerten sich meine Muskeln nach kurzer Zeit wieder und ich hoppelte im Takt mit auf und ab (als hätte ich das mal gelernt…). War eine sehr interessante Erfahrung, dass das noch klappte – und dass der Rhythmus sogar mit dem des Pferdes zusammenpasste. Ich wäre auch gern länger mal getrabt und am aller-allerliebsten hätte ich natürlich gern den Tölt ausprobiert – aber das ist wohl nix für Anfänger.

Schön war’s und der Hintern tat mir drei Tage später noch weh 🙂

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2 Kommentare zu “Hoppe hoppe und so

  1. Wow! Coole Sache, ich war ehrlich gesagt noch nie reiten. Wird mal an der Zeit. Ich habe letztens einen Freund besucht, dessen Freundin eine Norwegische Waldkatze hat, ganz anders zu „normalen“ Katzen, sind sie total sanft und fremdeln überhaupt nicht bei fremden Menschen. Irgendwann hole ich mir auch eine. Nur die langen Haare, nerven ein bisschen, die sich dann in der ganzen Wohnung verteilen…

    • Cool, meine kleine ist nur gefärbt wie eine Wildkatze 🙂 und sie fremdelte am Anfang sehr – jetzt weicht sie mir nicht mehr von der Seite! Katzenhaare sind ein laufendes Ärgernis… die sind üüüberall!

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