Erste Stunden mit dem Froschgefährt

Nach der späten Landung in Christchurch um 06:15 durfte ich wieder Immigration, Zoll und Quarantine über mich ergehen lassen, was aber diesmal richtig fix ging. War eigentlich nur Schuhe anschauen und durchwinken lassen.

Danach gab es in der Ankunftshalle ein kleines Frühstück (flat white und berry loaf) und ich nutzte das freie WLAN um über Skype nach Hause zu telefonieren. Da die Jucys erst um acht aufmachten, musste ich etwas warten, bevor ich mich auf den kurzen Marsch zum Depot machen konnte. Um zwei Minuten nach acht schritt ich durch die Tür und ich glaube zehn Minuten später hatte ich schon mein Auto. Die Einführung war kurz (bisschen zu kurz, die Frau Jucy hat gar nicht gefragt, ob ich mit Automatik, Linksverkehr und/oder dem Bewegen eines nicht ganz kleinen Fahrzeuges Erfahrung bzw. Probleme habe).

Wie auch immer, ich kam fehlerfrei aus der Ausfahrt und aus dem ersten Kreisverkehr raus und so ging der Roadtrip los. Als Erstes wurde ein Einkaufszentrum angesteuert, da ich meinen Van ja ausstatten musste.
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Essentielles wie Nahrung, Trinken, Klopapier und Küchenrolle wurde besorgt, sowie nach kurzer Anlaufschwierigkeit auch eine neuseeländische SIM-Karte.
Beim großen Einkauf war auch Red Bull dabei, schließlich war ich schon seit 27 Stunden auf… Damit und mit einem Subway Sandwich stärkte ich mich für die Fahrt nach Kaikoura.
Das Wetter war währenddessen schon immer schlechter geworden und es begann zu regnen. Zum ständigen Spiegel-kontrollieren, ob ich noch in der Spur war, kam nun auch Scheibenwischen dazu (schwieriger als man denkt, wenn das antrainierte Bewegungsmuster zum hektischen Blinken führt…).
Spiegel gibt’s übrigens fünf.

Erster Klostopp war am Meer, gleich nach Christchurch, aber der Regen verhinderte einen Strandspaziergang. Dafür wurde mit ein paar Stopps die Müdigkeit in Schach gehalten. Lange lange (naja, insgesamt knapp drei Stunden) ging es außer Sichtweite vom Ozean durch grüne Hügel mit Schäfchen und Pferden dahin. Kurz vor Kaikoura galt es auch noch zwei Berge zu bezwingen, das weckte mich interessanterweise (glücklicherweise) auch wieder auf.

Endlich direkt am Meer, vorbei an Kelpwäldern, Regenwald der bis zur Küste reicht und sehr viel Nebel ging es bis in den Ort Kaikoura, wo ich gleich beim Dolphin Encounter wegen der Wettervorhersage für morgen nachfragte.
Da mein eigentlich gewählter Schlafplatz einige Minuten vor Kaikoura lag und ich um 5:20 aufsalutieren muss und ich heute etwas Luxus gebrauchen konnte, checkte ich stattdessen im Top 10 Campingplatz ein (ca. 15 Uhr). Der hat schöne Duschen und sogar ein Spa (überdachter Whirlpool).
Der Platz ist nicht direkt am Meer, aber man kann ja nicht alles haben.

Am Platz lebte ich mich gleich mal ein bisschen in mein froschgrünes Appartement ein und stellte fest:
– das Bett unterm Dach ist ein bisschen doof zum herrichten
+ ich kann es aber so belassen
– die TV Funktion des LCDs ist eine nicht vorhandene
+ europäische DVDs werden abgespielt

… ich brauche schließlich auch Unterhaltung und kann nicht dauernd selber dafür sorgen…
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Es spielte also Der Herr der Ringe, während ich mir meinen Caesar Salad bastelte. Glücklicherweise fand ich auch den kleinen Heißluftventilator, also muss ich heute Nacht nicht erfrieren. Bei 7°C hätte es sonst ungemütlich werden können. Eine heiße Dusche und der anschließende Besuch im Blubberbad, halfen auch.
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Jetzt liege ich schön gemütlich in Penthouse Bett, lasse die DVD laufen und werde bald schlafen gehen. Morgen läutet der Wecker um 04:30. :-O

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Eins ist nicht wie die anderen...

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4 Kommentare zu “Erste Stunden mit dem Froschgefährt

  1. witziges vehikel, dein froggomobil.
    schon neugierig, wie gut du darin pennen konntest.

    allgemein wünsche ich dir ein schöneres reisewetter u
    freue mich schon aufs weitere reporting.

    read u,

    • Es gibt falsche mit europäischer Konfiguration; viele Vermieter haben die, um zu verhindern dass die Scheibenwischer beim Abbiegen so abgenutzt werden 😉
      Ist mein drittes mal in einem Linkslenker und das erste Mal mit dem Setting.

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