Auch eine Art Abenteuer

Sich ganz allein auf eine All Inclusive Pauschalreise nach Gran Canaria aufzumachen, ist abenteuerlicher als es zunächst erscheint.
Zuerst die Fakten: das Apartment ist groß und sauber, Dusche und Kühlschrank funktionieren, beim Fernseher muss man Münzen einwerfen (werde ich versuchen zu vermeiden), geöffnete Fenster sind ein kläglicher Versuch die Klimaanlage zu ersetzen.
Der (zweite, kleine vor dem Apartment) Pool ist schön und gut temperiert, die Benutzungszeit von 10 bis 18 Uhr ist etwas … doof. Die werde ich vermutlich noch öfter ignorieren, ich schwimme vor dem Frühstück gern eine Runde.

Das Essen ist bisher eher naja, zunehmen werde ich wohl nicht, außer die beste Wahl bleiben die Pommes Frites. Der Salat ist aber auch okay, das gleicht sich dann ja aus, oder?
Nun zu den Klischees: das Klientel im von mir gewählten „Club“ setzt sich aus übergewichtigen und/oder tätowierten Briten und wenigen, dagegen unauffälligen, deutschen (älteren) Paaren und Familien zusammen.

Mein Tagesziel heute: den Mietwagen abholen. (Check)
Es ist ein süßer kleiner Skoda Fabia und braungrauirgendwas. Fährt sich ganz gut, nur die unzähligen doppelspurigen Kreisverkehre in Maspalomas (Spanien?!) machen mir zu schaffen.

Die größten Erfolge des Tages:
Zweimal zurück zum Hotel finden und dazwischen dem Leuchtturm von Maspalomas einen Besuch abstatten.
Ohne technische Unterstützung (Navigationsgerät)!!

Die Anreise war auch recht interessant, vor allem da ich quasi noch vor meinem Urlaub bereits hundert Euro ausgegeben habe – beim „shoppen“! Wer mich kennt weiß wie ungewöhnlich das ist 🙂
Aber eine kurze Jeans hat meiner Ausstattung noch gefehlt, und das Desigual Kleid hat mich einfach so angelacht am Flughafen in Barcelona. Das CK One Summer… Naja, das riecht einfach voll gut und so hab ich dann einen „Gran Canaria“/Urlaubs- Duft!
Ich befürchte das Paar Desigual Stiefel, das ich auch gesehen habe, wird dann beim Heimflug noch eingepackt werden…
Und dann sollte ich mir wohl selbst die Kreditkarte entziehen – aber erst nach den Stiefeln! 😀
Abgesehen davon ist von der Reise zu berichten, dass Vueling vermutlich die am engsten bestuhlte Fluglinie ist, die ich bisher kennenlernen durfte. Ich meine, ich bin ja nicht die größte, aber wenn nicht mal ich die Beine ausgestreckt unter den Vordersitz bekomme ohne eine Delle im Schienbein zu riskieren, wird es wirklich grenzwertig.
Da meine Anreise mit der Fahrt zum Zug, der Zugfahrt zum Flughafen Schwechat und dem langen Aufenthalt in Barcelona, massig Zeit zum Entschleunigen bot, habe ich kurzerhand bereits mein erstes Buch ausgelesen.
Im Moment habe ich sehr klischeehaft (leichte Urlaubslektüre) Inferno in Arbeit.

Mal schauen was diese Woche noch bringt…

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