Wolken und Regen

Der zweite Tag begann mit Regenschauern, die Wolken blieben sogar den ganzen Tag über grau und dicht. Erscheint mir etwas untypisch, aber was weiß ich schon 😉 Der Wetterbericht den ich seit Wochen einigermaßen regelmäßig verfolge könnte auch einfach gelogen haben.

War mir aber eh ziemlich egal, ich habe mich weiterhin Robert Langdon gewidmet, und werde Inferno bald ausgelesen haben. Ich frage mich ob mir das früher nur nicht aufgefallen ist, oder ob der Herr Brown schon immer so faul war. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob das das richtige Wort ist. Schließlich erklärt er auch unermüdlich Sachen die nur ein Kapitel zurück liegen, als würde es sich um eine Reihe von Kurzgeschichten handeln, die im Abstand einer Woche erscheinen. Anderes hingegen wird nicht (genug?) erwähnt, zum Beispiel wo plötzlich eine Taschenlampe herkommt. Vielleicht lese ich aber auch nicht aufmerksam genug. Aber jede Kleinigkeit dazwischen wird erklärt, als würde dem Leser nicht ausreichend Intellekt zugetraut werden, ein paar Sachen selbst zu entdecken. Jetzt fehlen nur noch ein paar Prozent und ich bin gespannt ob es einen Grund gibt dass der Antagonist diese ganzen Hinweise verteilt hat. Es scheint als wäre der einzige Grund dafür ein langes Buch zu ermöglichen.

Zwischen dem Verfolgen der Schnitzeljagd durch Florenz bin ich über Mittag zu einem kleinen Ausflug nach Puerto de Mogan aufgebrochen, ein (wirklich!) sehr hübsches quasi Fischerdorf, das alle Touristen Gran Canarias erfreut. Auf der Fahrt konnte ich auch etwas vom Hinterland abseits der Palmen sehen, und ich muss sagen, schön ist anders. So eine Vulkaninsel ist halt nicht viel mehr als eine Wüste mit viel Wasser drumrum. Außer es handelt sich dabei um Neuseeland…
Also meins ist es nicht, ich mag grün und (Ur)Wald lieber als graubraune Geröllfelder.

Was ich gestern noch verschwiegen habe, die Getränke: hm, ja. Sehr süßes künstliches Zuckerwasser, mit und ohne Kohlensäure, Leitungswasser das auch so schmeckt (nach Chlor oder was auch immer) und absolut furchtbare Fertigmischungen aus Alkohol, Zucker und Farbstoffen, die als Cocktails bezeichnet werden. Der „Mojito“ wanderte direkt in den Ausguss…
Allein der Rotwein (gestern abend) und das Bier (heute) lassen sich trinken, aber das ist natürlich auch keine Lösung – ein Glück dass es einen gut bestückten Supermarkt direkt am Gelände des Ressorts gibt.

Das Essen bleibt auch heute mangelhaft, aber ich werde satt.

Morgen geht’s auf (Surf-) Safari!

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2 Kommentare zu “Wolken und Regen

  1. Nicht wahr, Inferno liest sich, als hätte Brown sich in einer Endlosschleife aufgehängt. Manchmal möchte man einfach nur „Jetzt komm mal zu Potte!“ rufen.

    • Ja, aber das ist was ich als faul bei einem Autor bezeichne: unendliches Wiederkäuen von Text, um ein langes Buch abzuliefern. Ohne Herausforderung an den Leser, ohne wirkliche Überraschungen oder geschickte Wendungen. Eigentlich ziemlich langweilig, und warum der „Böse“ die ganzen Hinweise hinterließ bleibt auch einfach ungelöst. Ich befürchte diesen Gedanken hat sich Brown gar nicht gemacht.

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