Kamerazeug

Wie bekannt habe ich mir vor fast einem Jahr relativ spontan eine neue Kamera geleistet.

Es wurde eine Olympus Pen Mini (oder auch E-PM1), mit 14-42mm Objektiv. Der Preis war einfach unschlagbar und die Kamera hatte überall ausgezeichnete Bewertungen. Eine von mir gelesene Reisebloggerin hatte die selbe Kamera, und deren Bilder fand ich großartig. Als die Systemkameras aufkamen, war ich zuerst sehr skeptisch, ich fand die sehen einfach doof aus, so klein und dann so Riesenobjektive vorn dran geflanscht… Ich kann mich gut an eine Skype Konversation mit einem Freund erinnern, der mir, nachdem ich die Canon EOS 1100 D aufgrund ihrer unhandlichen Größe wieder zurück geschickt hatte, zu einem Modell der EVIL oder Systembauweise riet.
Da fand ich die Kameras absolut häßlich. Und nun habe ich eine der absolut kleinsten dieser Reihe!

Im März zugeschlagen, ein echtes Schnäppchen!

Im März zugeschlagen, ein echtes Schnäppchen!

Aber die Kamera ist handlich, sogar mit dem Kitobjektiv, sie macht tolle Fotos, hat alle manuellen Einstellungen die man sich wünscht, kann RAW (das ich aber noch nicht kann… bzw. fehlt mir die Zeit und Hingabe dafür) und man kann sie erweitern (Objektive, Filter).
Nachdem ich ein paar tolle Bilder mit Langzeitbelichtung gesehen hatte, stöberte ich mich sogleich durch die Möglichkeiten die einem Filter so bieten. Für kreative und spezielle Fotos ist der ND1000 Filter mein Lieblingsding – dafür brauchts aber Zeit und einen geeigneten Platz oder ein Stativ. Daher gibt’s da noch nicht so viel.

Nicht ganz gelungene Langzeitbelichtung, zu wenig Zeit zum Spielen, Filter per Hand vor das Panasonic Objektiv gehalten, statt Stativ nur eine Ablage…

Nach dem Lesen von einigen Bewertungen und Foreneinträgen, und was einem halt alles so unterkommt, kam der Wunsch nach einem richtig guten, sehr lichtstarken Festbrennweiten-Objektiv auf. Das beste für die Micro Four Thirds (ein weiterer Name für die Kameraart und gleichzeitig der Name des Objektivbajonetts) schien das Panasonic Lumix G 20mm/1,7 zu sein. Lange (für mich… also ein paar Wochen waren’s schon) habe ich darauf spekuliert, zwischendurch wieder verdrängt, dann wieder unbedingt haben wollen, dann endlich bei willhaben gebraucht um einen akzeptablen Preis gefunden. Und durch Glück auch bekommen 🙂
Neupreis für dieses alte Objektiv: noch immer €320. Gebraucht gekauft um €200.
In einwandfreiem Zustand, mit Deckel und Beutel.

Kamerasetup

Olympus E-PM1 in silber, mit extra hinzugefügtem Grip, der der Kamera sonst fehlt, mit dem Panasonic Lumix G 20/1,7, daneben das 14-42mm Olympus M. Zuiko II, und meine Filter (Grauverlauf, UV, ND8, Pol und ND1000 Slim hinten)

In London hatte ich dann hauptsächlich dieses Objektiv an der Kamera. Der Autofokus ist schnell (minimal langsamer als vom Olympus Objektiv), die Bilder wurden fast alle scharf und sehr schön. Interessanterweise ist das beste Bild der Reise ein Porträt geworden, das ich aber nicht zeigen möchte/kann. Das doofe Wetter in London sorgte für einige wenige nett aussehende dramatische Bilder, aber ansonsten ging nicht gerade viel. Schade. Immer Linse abwischen ist auch doof.
Was kommt als nächstes?
Ein Step-Down Ring, damit ich meine Filter vom Zoom Objektiv verwenden kann – das Step Down funktioniert, da die Linsenöffnung nicht größer ist als vom Olympus Objektiv, nur das Gesamtobjektiv hat einen größeren Umfang und ein Filtergewinde von 46mm (vs. 37mm). Eventuell gibt’s eine leichte Vignettierung, aber ich mag den Effekt 😉

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3 Kommentare zu “Kamerazeug

  1. Wollte mir damals auch ein Spiegelreflex (Canon 60D) zulegen. Wie ich die im Gschäft zum ersten mal gesehen hab, hats mich aber umgehauen – was für ein Drum, das würde ich nie mitnehmen. Hab dann ganz spontan die Sony NEX-5 mitgenommen 🙂
    Schaut am Anfang echt ungewohnt aus, aber ist ganz praktisch, die Kamera am Objektiv ausm Rucksack rauszufischen 🙂 Jetzt überlege ich auf die a7 umzusteigen..

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