Ausrüstung

Bei von mir gelesenen Reisebloggern interessiert mich immer besonders die Ausrüstung, die sie mitschleppen. Die meisten die ich im Netz gefunden habe, reisen mit wenig Gepäck bis nur Handgepäck (wie ich). Daher ist vielleicht auch meine Ausrüstung für andere interessant. 🙂

günstiger, geräumiger Rucksack; bisher auch ausreichend robust

Mein Rucksack der Wahl ist seit Juni 2012 der Cabin Max.
Seine Vorteile: sehr geräumig, er geht auf wie ein Koffer, daher ist alles schnell erreichbar, und er entspricht den Maximalmaßen des erlaubten Handgepäcks in Flugzeugen. (Auch von Ryanair, wie von mir vor Kurzem getestet)
Bei der Frage Rucksack oder Trolley scheiden sich die Geister, aber ich bin auf jeden Fall für einen Rucksack. Damit geht (und läuft) es sich einfach besser, ein Rucksack ist flexibel und kann in kleinere Fächer gestopft werden, als ein Koffer. Wenn man mit einem (nicht-Trekking) Rucksack auf dem Rücken beim Check-In steht, wird man nicht nach Gewicht und Größe gefragt. Zumindest ist mir das noch nie passiert!

Als Tages- bzw. Handtasche habe ich verschiedene in Gebrauch, je nach Laune werden diese pro Trip durchgewechselt. Wichtig ist mir dabei immer dass ich einfach an den Inhalt ran komme, und so cool Messenger Taschen aussehen, so unpraktisch finde ich die Klappe der Taschen. Stattdessen habe ich meistens eine Tasche im Stil Retro Flight Bag mit (Adidas Sir Bag zum Beispiel) oder meine Billabong Handtasche, die sich leider schon auflöst, und natürlich ist auch dieses Modell nicht mehr erhältlich 😦
Die Tagestasche muss jedenfalls eine Trinkflasche, die Kameratasche, den Kindle, Papiere, Geldbörse, Handy und meist noch ein Halstuch fassen können.

Meine aktuelle Kameraausrüstung habe ich erst kürzlich beschrieben, dazu kommt noch ein zweiter Akku (Nachbau) und das Ladegerät, und eventuell die Unterwasserbilligkamera. Als Kameratasche für die Systemkamera, das zweite Objektiv und den Ersatz-Akku verwende ich eine Snack’n Go Tasche. Das ist zwar Zweckentfremdung, aber die Tasche ist wassergeschützt, leicht gepolstert und von mir mit einer zusätzlichen Schicht Luftpolsterfolie versehen. Sie ist klein, das Kamerazeug passt genau rein, und die Tasche ist unauffällig und schreit nicht nach teurer Kamera, sollte sie mal jemand zu Gesicht bekommen. Die Filter sind in einer eigenen Tasche untergebracht.

easytoneGanz wichtig beim Reisen sind mir meine Schuhe, in den letzten Jahren habe ich immer die Reebok Easytone für alle meine Trips gehabt. Ich trage sie beim Fliegen und immer wenn ich viel Gehen muss (ansonsten Converse oder Flipflops). Das von mir geliebte Modell ist ausgelaufen, vor ein paar Wochen konnte ich noch ein Restpaar ergattern. Der Vorteil dieses Modells: es gibt innen keine Nähte, die reiben könnten. Der gesamte Schuh ist quasi aus einem Guß.

Ich reise ohne Laptop, Tablet oder Netbook, alles was ich brauche ist auf meinem Nexus 4 bzw. auf Google Drive abgelegt. Das Smartphone hat keinen SIM Lock, ich kann also eine Prepay SIM Karte kaufen und nutzen (in Australien und Neuseeland sehr erfolgreich praktiziert).

Zum Lesen habe ich meinen (mittlerweile veralteten) Kindle, kein Touch, kein Licht, kein 3G.

Schnelltrocknende Handtücher, (in 180×90 und 80×40) die sich klein falten lassen und außerdem auch als Strandunterlage oder als Decke verwendbar sind. Die Meshbags, in denen die Handtücher kamen, verwende ich als Packing Cubes – eine Tasche beinhaltet meine Unterwäsche und die andere Kabel und Ladegeräte.

Für meine Toilettesachen habe ich einen kleinen Ziploc Bag (1l) mit Fläschchen, die ich in einem 1€ Laden gekauft habe, sowas ähnliches wie das.

Mein bevorzugter Reiseadapter.

Immer dabei sind noch Kopfhörer mit Bügeln, ein Flugzeug Adapter für die Kopfhörer, Zip Loc Bags, einfache Karabiner, eine kleine Taschenlampe, ein Erste-Hilfe-Set mit Pflaster, Nagelschere (die mir bisher noch nicht abgenommen wurde), Medikamenten gegen Durchfall, Kopfschmerzen, Augentropfenampullen und Ohrentropfen (nach dem Schnorcheln wichtig).

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10 Kommentare zu “Ausrüstung

  1. Bei den Maximalmaßen für erlaubtes Handgepäck scheiden sich aber auch die Geister Fluglinien, was ich mich so dunkel erinnere… 😉

  2. Hm, ich wurde beim check-in auch noch nie nach Größe und Gewicht gefragt. Ok, bei einem Mann wäre es eh wurscht, bei einer Dame zumindest uncharmant – wenigstens beim Thema Gewicht 😉

  3. Super, danke für die feinen Tips! Ich will schon lange den Trolley loswerden. Den hatte ich nur wegen der Maße gekauft, eigentlich gehöre ich zur Hardcore-Rucksackfraktion. Der cabinmax isz gleich mal auf die Einkaufsliste gewandert. Bei Amazon bemängeln einige die Nähte und die Größe (angeblich breiter als 20cm). Kannst du dazu was sagen?

    • Ich dachte du hättest dir schon deinen Traumrucksack gebastelt?
      Wenn man den Rucksack nicht komplett vollmacht, so dass man schon stopfen muss, erreicht er locker die 20 cm – ich hab das vor dem Ryanair Flug noch mal nachgemessen.
      Stopfen und dann mit den Gurten spannen ist auch was die Nähte an den Reißverschlüssen am meisten belastet, also besser nicht komplett zusammenzurren.
      Bei den Gurten sind mir noch keine Mängel an den Nähten aufgefallen. Ich habe besonders darauf geachtet, weil ich auch die Bewertungen vorher gelesen habe. Und da er schon einige Male im Einsatz war, und auch das Aufheben an einem Gurt mit einer Hand vom Boden auf den Rücken (eine der Maximalbelastungs-Aktionen) bisher gut überstanden hat, mache ich mir wenig Sorgen. Sein Geld war er bei mir schon wert. Sollte er nur drei Jahre oder so halten, ist er es dennoch wert! Ähnliche aber hochwertigere Rucksäcke sind in einer ganz anderen Preisklasse angesiedelt…
      Ich bin sehr zufrieden und traue ihm noch einige Trips zu!

      • Dankesehr! Amazonrezensenten machen oft dumme Dinge, deshalb die Nachfrage. Gebastelt habe ich mir was für Trips mit Bus und Bahn, der N7 ist viel zu groß um als Handgepäck durchzugehen (aber genau richtig um jede Menge eingekauften Kram nach Hause zu schleppen)

  4. Pingback: Unzerknittert! Businessreisezubehör | Silencers Blog

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