Chromecast ist da

Gestern war er endlich da, der kleine Stick 🙂

Klein ist er wirklich, es liegen noch eine HDMI Verlängerung (ca. 5 cm *g*) und die Stromversorgung in der Schachtel, keine Anleitung außer auf dem Deckel. Google ist sehr optimistisch dass man nicht mehr Anleitung braucht. 🙂

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Nach ein bisschen Herumfummeln an den HDMI Eingängen (ich habe 3 nativ am TV, aber jetzt 4 Geräte mit HDMI… ein Verteiler schafft Abhilfe) hängt der Chromecast am Fernseher, der Strom kommt direkt vom benachbarten USB Port.

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Dann geht’s ans Einrichten. Chromecast App auf das Smartphone, und die beiden finden sich schon. Das Einrichten vom WLAN hat bei mir etwas gehakt, ich wollte den Chromecast umbenennen, aber damit war er nicht einverstanden, hat ewig versucht ins Netz zu kommen und ist dann schließlich stecken geblieben… Ein Reboot (aka Stecker ziehen) half, beim zweiten Anlauf durfte er seinen Namen behalten, und die Verbindung klappte.

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Natürlich wurde sofort nach einem Update verlangt, das ein paar Minuten in Anspruch nahm, inzwischen installierte ich weitere Apps auf dem Smartphone.

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15 Minuten nach dem Einstecken war alles bereit, und ich konnte mit dem Übertragen anfangen. Dabei empfängt der Chromecast übrigens nicht zwingend einen Stream vom Smartphone, sondern es wird nur ein Stream aus dem Internet gesteuert. Bei YouTube und der Mediathek App kann man dem Smartphone die Internetverbindung komplett entziehen, der Stick streamt munter weiter.

Natürlich können auch lokale Medien, Fotos und Videos die auf dem Telefon gespeichert werden, auf den Fernseher geworfen werden, dafür muss die Verbindung natürlich aufrecht bleiben. Das funktioniert mit UPnP, was auch eine App wie BubbleUPnP ermöglicht. Diese habe ich ja schon für mein Raspi/openelec Mediencenter in Verwendung, der große Vorteil davon ist, dass Medienquelle und Renderer sich beliebig aussuchen lassen. Geniale App!

Screenshot_2014-03-27-18-29-56Das Anschauen von YouTube funktionierte wie zu erwarten völlig problemlos, und die Verbindung erschien mir auch um einiges stabiler als ich es von YouTube auf dem Pi oder dem Smartphone gewöhnt bin! Das war eine sehr positive Überraschung – es gab keinerlei Zwischenbuffer-Pausen bei HD Qualität. Auf dem Nexus schalte ich immer auf SD, damit ich mir das Warten erspare… Auch mit der Mediathek App für den Chromecast lief alles wie geschmiert, kein Buffern, kein Zwischenladen, kein Stocken. Sehr schön!
Die AllCast und LocalCast Apps sind etwas gewöhnungsbedürftig und wären nicht meine erste Wahl, sie können verschiedene Aufgaben unterschiedlich gut (finden von Dateien im System, Anzeige nur von möglichen, Zusammenspiel Anzeige auf dem Smartphone und auf dem Chromecast, Suchen in der Zeitleiste bei Videos, Umgang mit Playlists). BubbleUPnP ist mein Favorit, nur beim Streamen von einem zwei Stunden langen Video gab es Probleme, da war eine der beiden anderen Apps besser (hab leider vergessen welche…).

Ein klein wenig enttäuschend ist noch dass Google+ noch nicht direkt eingebunden ist, ich kann also meine Fotos nur mit 3rd Party Software auf den Chromecast bringen, aber ich bin sicher da kommt noch was.

Eine App um den Chrome (Browser) vom Smartphone auf den Fernseher zu spiegeln habe ich noch nicht gefunden.

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6 Kommentare zu “Chromecast ist da

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