Epic Teaser

Nach langem nun doch noch ein kurzer Bericht von meiner Probe-Kreuzfahrt! (Es war aber auch viel los bei mir inzwischen 🙂 )

Mein Reisetag begann mit einer Fahrt nach Preding, wo mein Auto abgestellt wurde. Danach ging es, nun mit doppelter Begleitung, mit Privattaxi weiter zum nächsten Bahnhof und von dort mit dem Zug über Graz und Wien zum Flughafen Schwechat. Am Flughafen wurde dann die dritte österreichische Begleitung aufgegabelt und gemeinsam wurde dann dem Abenteuer im Wartebereich des Gates entgegen gefiebert. Ich gab meine letzten Infos weiter und bald konnten wir auch schon in den Flieger Richtung Barcelona.

Wir kamen abends in Barcelona an, nahmen den Aerobus bis zum Placa Catalunya und nach einem kurzen Fussmarsch in der Passeig de Gracia erreichten wir unser Hostel. Wo die Fünfte im Bunde bereits vor der Tür auf uns wartete 🙂
Das Zimmer war schnell bezogen (heißt die Koffer und Taschen abgestellt, die Toilette benutzt und aus den Reiseklamotten gewechselt) und schon ging es zum gemeinsamen Abendessen in eine Tapas Bar ganz in der Nähe (50m vom Hostel entfernt 🙂 )

Wir probierten uns einmal quer durch die Tapas Auswahl, vernichteten zwei Krüge Sangria und dann noch Desserts und waren danach sehr satt, sehr glücklich und voller Vorfreude.

Am nächsten Morgen checkten wir dann gleich aus unserem Vierbettzimmer aus und machten uns zu Fuß auf den Weg Richtung Rambla, wo wir in eine Seitengasse abbogen um in einem kleinen, empfohlenen Lokal zu frühstücken. Typisch spanisch war das eine etwas langwierige, aber sehr leckere Angelegenheit 🙂

Bei der EinschiffungNach diesem kulinarischen Start in den Tag hüpften vier von uns in einen der Hop On Hop Off Busse um zumindest ein bisschen was von der Stadt zu sehen. Das Wetter war hervorragend, der Verkehr dicht, und der Bus hatte später technische Schwierigkeiten und wurde getauscht, aber das machte uns eigentlich nichts aus. Zeitlich waren wir voll im Rahmen und ca. um 14 Uhr trafen wir in der Nähe der Columbussäule wieder auf unsere Abtrünnige und machten uns mit dem Hafenshuttlebus auf den Weg zum Schiff.

Die Gepäckabgabe und der Check In beim Schiff gingen problemlos und schnell vonstatten, und nach der Sicherheitskontrolle gab es noch die Möglichkeit Kleinigkeiten (Taschen, Sonnenbrillen, Barcelona Souveniers und … Alkohol) zu kaufen. Wir kauften eine Flasche Rotwein und eine Flasche Weißwein, die zwei von uns in ihren Taschen an Bord schmuggelten – eigentlich ist für mitgebrachten Wein eine „Entkorkungsgebühr“ zu entrichten, aber es wurde beim Betreten des Schiffs nicht mehr kontrolliert.

Mit großen Augen und viel Staunen und Aufregung ging es über Rolltreppen und sowas wie Gangways endlich an Bord der Epic. Sie ist wirklich gewaltig! Das besondere an diesem Trip war, dass drei von uns fünf Damen bereits sehr reiseerfahren sind und uns eigentlich kaum was die Sprache verschlägt – aber an Bord eines Kreuzfahrtschiffs zu gehen, war für alle Reisenden ein neues und aufregendes Erlebnis. Schön war das!

Wir betraten das Schiff auf Deck 6 beim Theater (glaube ich…) und machten uns gleich auf den Weg zu Deck 12 wo unsere drei Studios und die Balkonkabine sich befanden. Die Kabinen waren fertig und wir konnten schon unser Handgepäck dort lassen. Gern hätte ich mich auch noch umgezogen, aber in diesem Handgepäck hatte ich leider keine Sommerkleidung eingepackt (merken fürs nächste Mal!).

Mein Studio war super, perfekt für einen, groß genug, sehr stylish eingerichtet und einfach … super 🙂

studio

 

Nach der ersten kurzen Besichtigung trafen wir uns wieder um auf dem Pooldeck eine Kleinigkeit zu essen und uns umzusehen. Der Outdoor Grill mit den Sitzmöglichkeiten im Freien war genau richtig für unseres erstes Zusammensitzen auf dem Schiff, eine Softeis Maschine wurde für die Nachspeise dann auch noch gefunden, und wir waren fünf sehr fröhliche Mädels 🙂
Auch ein Cocktail musste nach dem Essen noch probiert werden, bevor wir uns auf unsere kleine Erkundungstour machten.

erster-drink

 

Wir schauten uns dann ein wenig auf dem Pooldeck um, spazierten vor und zurück und ein wenig hin und her, fanden das Garden Buffett, und sehr schnell war es dann schon Zeit in die Kabine zu wechseln, in der Hoffnung dass unser Gepäck schon da wäre, damit wir uns fürs Sailaway umziehen können.
Das war dann auch der Fall, und nachdem wir uns alle frisch gemacht hatten, fanden wir uns auf dem Balkon meiner Mutter und Stiefschwester ein, um die erste Flasche Wein zu öffnen und das Ablegen und Abfahren von Barcelona zu verfolgen. Wieder: sehr fröhliche und zufriedene Damen rundum 🙂

Als wir genug hatten, besuchten wir das Buffet für unser Abendessen, an einem schönen Tisch für sechs Personen mit Aussicht staunten wir über die Vielfalt und die Qualität der Speisen. Alle waren auch hier sehr zufrieden, auch die Menschenmassen hielten sich in Grenzen, keine Ahnung wo alle an diesem Abend waren.

Müde und voller neuer Eindrücke zogen wir uns nach einem kleinen Verdauungsspaziergang über und durch das Schiff dann in unsere Kabinen zurück. Der nächste Tag startete für mich mit einem kleinen Frühstück in der Studio Lounge, das ich eigentlich meiner Mutter zugedacht hatte, die aber die Kabinentür nicht öffnete (weil grad auf dem Balkon, Sonnenaufgang anschauen). So trank ich den ausgezeichneten Kaffee selbst (der einzige nicht-Filterkaffee an Bord, der nichts extra kostete; gibt es nur in der Studio Lounge). Danach machte ich mich auf die nächste Erkundungstour, da ich schließlich haufenweise Zeit zur Verfügung hatte, bevor unser gemeinsames Frühstück anstand. Ich (be)suchte (betrat) kurz das Fitnessstudio und sah dort dass wir gerade beim Anlegen in Marseille waren, bei Sonnenaufgang. Also begab ich mich aufs Pooldeck, um ein paar Fotos zu machen.

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Danach traf ich im Buffet zufällig meine Mutter und Bea, und setzte mich mit meinem zweiten Frühstück zu ihnen. Etwas später trafen wir dann auch noch die anderen beiden, wie vereinbart, und ich startete mit meinem dritten Frühstück. Dieses holten wir im Buffet und nahmen es mit ein Deck tiefer, in den Bereich des italienischen Restaurants La Cucina, das zur Frühstückszeit für alle geöffnet ist. Hier hatten wir einen tollen Tisch mit einer hervorragenden Aussicht über den Bug des Schiffes, und aufs Meer. Wir bekamen sogar eine Flugshow von Feuerwehrflugzeugen geboten!

Zwei der fünf machten sich auf nach Marseille für ein wenig Sightseeing und Shopping, der Rest zog sich auf das Sonnendeck auf Deck 18 ganz vorne zurück. Dort war es sehr ruhig und die Liegen sehr schön und weich gepolstert. Schatten gab es allerdings keinen. Dafür eine großartige Aussicht als die MSC Musica zu Mittag neben der Epic anlegte.

Am Abend trafen wir uns alle wieder, Chrissi, Melanie und ich besuchten den Manhattan Room für unser Abendessen, die anderen beiden versorgten sich wieder im Buffet. Danach besuchten wir die Show der Blue Man Group. Chrissi kannte sie als einzige schon, zumindest teilweise, wir anderen waren doch ziemlich geflasht von so vielen Eindrücken und Klängen. Ich fand es großartig! (und besuchte die Show am nächsten Abend gleich noch mal).

Die unter vierzigjährigen der Gruppe suchten nach der Show dann noch eine Party, aber die White Hot Party war schon gelaufen, bzw. wegen zuviel Wind nicht mehr am Pooldeck im Spice H2O. So fanden wir uns und unseren Eimer mit Eis und Cider bald in der Disko Bliss wieder. Da war schön was los, die Musik war ganz gut, und wir haben ziemlich bald einen jungen Mann ausgespäht der verdächtig wie einer der Blue Men aussah… Das Rätsel beschäftigte uns dann noch eine Weile, konnte aber nicht gelöst werden – stattdessen wechselte die Musik plötzlich zu Techno, was uns gar nicht zusagte. So beendeten wir den Abend.

Am nächsten Morgen trafen wir uns wieder in La Cucina zum Frühstück, und danach begaben wir uns aufs Sonnendeck, wo wir die Annäherung an Mallorca beobachteten. Vom Frühstückstisch konnte ich sogar Delfine sehen – ich war im Himmel ;). Nach dem Anlegen ging es für alle auf Landgang in Palma de Mallorca. Palma war sehr schön und eignet sich auch für einen so kurzen Besuch ganz hervorragend. Man kommt mit dem Linienbus 1 ganz bequem direkt vom Hafen in die Innenstadt, Kostenpunkt 1,50€ pro Richtung.

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Der Nachmittag in Palma war super, das Wetter war noch immer großartig, und am Abend besuchten wir zu viert das Teppanyaki Restaurant. Dabei werden die Gerichte live und mit Showelementen auf einer Grillplatte direkt vor einem zubereitet. Lustig und lecker. Nach einem kurzen Outfitwechsel ging es dann in die Ice Bar! Und dort war es wirklich kalt! Auch für abgehärtete Österreicherinnen 🙂
Definitiv ein Erlebnis!

brrrr Ich verließ mein Grüppchen nach der Viertelstunde in der Kältekammer und eilte zum Theater um noch einmal die Blue Man Group zu sehen. Die Show wirkt beim ersten Mal natürlich besser, gefiel mir aber auch ein zweites Mal (und im Herbst besuche ich sie sicher noch mal…)

Das war der letzte Abend an Bord und die Tage sind wirklich wie im Flug vergangen.

Das Essen war durchwegs gut bis ausgezeichnet, die Möglichkeiten die das Schiff bietet sind immens! An einem Nachmittag habe ich ein paar Minuten The Hobbit auf dem großen Schirm im Atrium geschaut 🙂 zum Klettern oder Rutschen bin ich nicht mal gekommen, geschweige denn in einen der Pools oder in den Spa Bereich.

Das Schiff ist groß, die Passagiere verteilen sich aber wirklich gut, wir haben bei der Rezeption nachgefragt: es waren 4300 Passagiere an Bord, plus eine Crew von 1700 Personen… Das ist schon eine Menge! Die einzigen Massen die wir beobachtet haben, waren beim Frühstück ca. ab 9 Uhr, und am Abend bei der Crepe Station 😉

Naja, und beim Verlassen des Schiffs, aber dennoch ging alles zügig und wir waren sehr schnell wieder im Shuttlebus zurück zur Columbusstatue.

Meine Erwartungen wurden wirklich übertroffen und ich freue mich sehr auf meine lange Kreuzfahrt und darauf mit der Epic über den Atlantik zu schippern. Die vielen Seetage werden mir dann wohl genug Gelegenheit geben, alles auszuprobieren.

Super war's!

Super war’s!

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4 Kommentare zu “Epic Teaser

    • Hatten wir keine dabei. Aber solche die mit Seidenkimono und Boxershorts Schnee schaufeln, würden sich vielleicht ganz wohl fühlen in diesem Eiskasten.

    • Es ist tatsächlich eher ein schwimmendes Las Vegas Resort als ein traditionelles Schiff. Die nächste, die ich im Juni 2015 teste, kommt einem normalen Schiff schon näher 🙂 [Serenade of the Seas]
      Bin schon auf den Vergleich gespannt.

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