Abenteuerurlaub auf dem Atlantik – Bericht (3)

Zwei Seetage! 27. und 28. Oktober 2014

Nach einem erholsamen und ruhigen Schlaf war ich am Montag schon um 6 Uhr wach und um 7 auch schon beim Frühstück im Garden Cafe.
frDort traf ich einen weiteren Frühaufsteher aus unserer Gruppe.

Da das Schiff doch auch Zumba anbot, musste ich mir das natürlich anschauen. Die Stunde begann um 9 Uhr und wurde im Manhattan Dining Room abgehalten, Jessica (Cruise Director Staff) leitete das Ganze. Es war etwas eigenartig und ich sah einige Punkte wo ich lernte wie ich es nicht machen möchte:

  • Sie hat eine Regel #1: Lächeln! –
    • dagegen ist nichts zu sagen, nur sollte man die eigene Regel schon mal selbst befolgen ;),
  • sie hat einen Drill Instructor Vibe versprüht („Moooove!!“),
    • den man mögen kann oder nicht (meins isses nicht),
  • und sie hat in der ersten Stunde, mit dieser komplett neuen und absolut diversen Gruppe, mitten in einer Choreographie aufgehört mit vormachen und die Gruppe allein machen lassen und dann frustriert geschaut weil kaum jemand das schon auswendig konnte. Wie sollen die armen Leute in 30 Sekunden eine Choreographie lernen? – zumal manche der Gruppe eher einen Rollator gebraucht hätten, als laute „Bewegt euch!“ Schreie. Nunja.

Ich war dann am nächsten Tag nochmal, und es war dasselbe Spiel. Ich habe mir beide Male überlegt das Feedback auch zu geben, aber… Naja. Zu Jessicas Verteidigung muss ich sagen, dass ich fand die Stunden und ihr Stil werden besser. Bei den weiteren Zumba Einheiten, die an den folgenden Seetagen auf dem Pooldeck stattfanden, habe ich dann nur noch interessiert zugesehen.

Danach habe ich mir den Spa Bereich das erste Mal angesehen, da war es aber leider sehr voll und sehr sehr laut. Entspannend war das nicht. Der Bereich an sich ist aber wirklich sehr schön, und so eine Sauna mit Aussicht hat schon was.

(c) NCL

(c) NCL

Ich war aber von dem herrschenden Ambiente so enttäuscht dass ich versucht habe den Spa Pass rückgängig zu machen. Das ging nicht, war aber im Nachhinein auch gut, denn zu nicht Rush Hour Zeiten war das Spa wirklich eine Wohltat und sehr angenehm.

Nach einem kleinen Lunch in Form von Nachos (mit Guacamole!) auf dem Pooldeck begab ich mich aufs Sonnendeck ganz nach oben und vorne und habe gelesen. Es war ein schöner Tag, warm und sonnig. Um 5 Uhr nachmittags folgte dann das erste Zumba Treffen, wo ich Infos verteilte, Fragen beantwortete, den Zeitplan bekannt gab und die Zettel für den Haftungsausschluss unterschreiben ließ (12 an der Zahl).

Danach war es Zeit für eine Kleinigkeit zum Abendessen vom Buffet, bevor ich mich für den Abend und das Thema „Norwegians Night Out“ fertig machte. Nach einem Drink (Rebellious Fish) beim FOD Treffen an der Shakers Bar, entschied ich mich Katy zur Show der Surpreme Dream Girls zu begleiten, die im Headliners Club Motown Lieder zum Besten gaben. Nach der Show lief ich mit der Kamera aufs Pooldeck um die Vorbeifahrt an Gibraltar festzuhalten, aber für gute Fotos war es schon zu dunkel. Den Fels und die gegenüberliegende afrikanische Küste konnte ich aber ausmachen. Danach ging es gleich weiter zur nächsten Show: Legends in Concert (Shakira, Prince und Diana Ross), wo mir am besten die Tänzer gefallen haben. 🙂

Norwegian’s Night Out sollte eigentlich die erste größere Party auf dem Heck des Pooldecks, im Spice H20 Bereich, sein, aber es war dann doch zu kühl dafür, daher war nichts los. Und in der Disco Bliss, der Ausweichstation, war auch/noch nichts los. So ging ich, nach einem weiteren Fish, „relativ“ früh ins Bett.

Der nächste Tag (Dienstag) verlief ganz ähnlich, mit Frühstück im Garden Cafe, Zumba von 9 bis 10, Spa und Nachos. 🙂
Am Nachmittag habe ich in der Kabine ein bisschen fernsehgeschlafen, bevor ich mich fürs Abendessen fertig machte. Diesmal ging ich (allein) ins Taste, wo es à la carte gibt (Vegetable Tempura Roll, mit Shrimp; Fettucine mit Shrimps und Portobello Mushrooms; Chocolate Volcano). Mit den beiden älteren Herren am Nebentisch kam ich gleich ins Gespräch – der Kindle wurde nicht gebraucht für die Zeit zwischen den Gängen. Auch an den anderen Abenden wurde es mir auch allein nie langweilig, mit Leute beobachten kann ich mich ganz gut unterhalten, ansonsten gab es immer wieder Gelegenheit für ein wenig Small Talk mit Leuten an den Nebentischen. (Ich bin sonst ja nicht so für Small Talk, aber antworten tu ich schon, wenn ich was gefragt werde 😉 )

Nach dem Essen begab ich mich nochmal in den Spa Bereich, wo ich die abendliche Ruhe genießen konnte, und auf den wärmenden gefliesten Liegen lesen konnte.

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