Abenteuerurlaub auf dem Atlantik – Bericht (6)

Es geht dem Ende zu. Aber zwei Highlights gibt’s noch.

Donnerstag 06.11., St. Thomas, US Virgin Islands

Der Tag meines ersten Meerestauchgangs!
Runter vom Schiff, rein in ein Taxi und ab nach Coki Beach. Dort war ich etwas zu früh, aber macht ja nix, konnte ich im Meer noch ein wenig schwimmen und mal schauen wie das Wasser so ist. Es gab etwas Strömung, und eine Ground-swell, die den Sandboden etwa aufwirbelte und so für nicht-optimale Sicht sorgte – aber dafür war ich die einzige Taucherin, die den Strandtauchgang gemacht hat :D
Ein ganzer Guide, nur für mich alleine!

Coki Beach

Coki Beach

Das Herrichten und Anlegen der Ausrüstung war dann schnell erledigt – kein Wunder, wenn man keinen Anzug braucht. Ich hatte nur Bikini, mein Rash Shirt und die Tarierweste „an“. Das Wasser hatte ca. 27°C :)
Für 55 Minuten blubberte ich also dahin, Probleme hatte ich überhaupt keine, weder mit der Ausrüstung, noch mit der Strömung. Diese war sogar ziemlich lustig, soo stark war sie auch wieder nicht, sie reichte gerade mal zum sehr gemütlichen Dahingleiten, ohne dass man was tun musste. :)
Auf meine Tarierung war ich besonders stolz, ich bin immer ganz neutral gewesen, bisschen zappeln musste ich nur wenn mir der Guide am Grund was zeigen wollte und ich dann direkt nach unten sollte. Gesehen hab ich einiges, sehr bunt war das Riff allerdings nicht, aber ist halt eine andere Art als im Indischen Ozean oder im Roten Meer.

Schön war das! und mein Highlight der Reise, abgesehen von der Kreuzfahrt an sich und den Leuten.

Freitag, 07.11., Seetag und White Hot Party

Das nächste Highlight war die sehr sehr lustige und sehr tanzintensive White Hot Party, eine „Kult-Party“ von Norwegian.
Mit meinen neuen Freunden shakte ich einige Stunden lang (höchste Punktezahl am Shine bisher!) und genoß die gute Stimmung, den Vollmond und die Atmosphäre der karibischen Nacht an Deck.

 

White Hot Party

White Hot Party

Meine allerletzte Zumba Stunde der Kreuzfahrt hatte ich zuvor am Nachmittag, und obwohl sie wieder nicht überlaufen war, hatten wir viel Spaß. Ian war das erste Mal dabei und sehr tapfer obwohl er sich im Übereifer ein Band etwas überdehnte oder so :(
Bei der folgenden Verabschiedung wurde ich dann doch auch gelobt und mit durchwegs positivem Feedback bedacht, sogar ein kleines Dankeschön in Form von Schokolade wurde mir überreicht :) – einziger Verbesserungsvorschlag: mehr Augenkontakt. Dem stimme ich zu :)

Samstag, 08.11., Seetag und Abschied nehmen

Einem gemütlichen Seetag am Pooldeck mit ein bisschen Jacuzzi und einem kleinen Neben-Abenteuer mit einem netten jungen Mann folgte der Abend des Abschieds. Letzte Drinks wurden eingenommen, die Eindrücke der Reise noch einmal verglichen und Pläne für Wiedersehen geschmiedet. Zwischendurch  ging ich am Nachmittag mal packen und stellte meinen Koffer dann wie angewiesen vor die Tür.
Bis nach Mitternacht saß ich mit meiner Gruppe auf dem Pooldeck, bis wir von den Reinigungskräften „vertrieben“ wurden, da sie das Deck sauber machen mussten.

Sonntag, 09.11., Miami im Regen und mit dem Greyhound nach Key Largo

Für meinen Ausschiffungstag hatte ich bereits im Vorfeld den Hop On Hop Off Bus für Miami über die Reederei gebucht (und bezahlt). Daher war der Prozess ganz simpel und ich brauchte nur Anweisungen und dann einer Schlange folgen. Alles einfach und ziemlich schnell vorüber. Ich hätte es auch noch ein wenig länger ausgehalten auf der Epic muss ich sagen. Zu meiner Freude war Katy auch im selben Bus und so verbrachten wir den halben Tag noch gemeinsam – und trotzten dem Regenwetter in Miami. Kein schlechtes Wetter auf der ganzen Überfahrt, aber in Miami muss es plötzlich wie aus Eimern schütten. Nunja. Viel gesehen haben wir demnach nicht, aber ich komme ja wieder.
Nach einem netten späten Lunch mit Katy begab ich mich dann zum Flughafenbus. Am Flughafen dann gleich zur Info, dann in ein Taxi und zur Greyhoundstation. Ohne Mietwagen und mit kleinem Budget hat man nicht sehr viele Optionen. Der Bus war aber vollkommen okay, und der Fahrer so nett und besorgt, dass er mich eigentlich gern vor die Tür des Hotels gefahren hätte. Es hat geregnet und es war dunkel, aber das Hotel konnte ich dennoch schnell finden und auch wenn die Straßen in Florida nicht zum Spazierengehen gedacht sind, haben es mein Koffer und ich doch ganz gut geschafft. Vermutlich waren wir aber die ersten die den Weg vom Highway zum Hotel zu Fuß bestritten haben :D

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