Guat beinand

Wie man bei uns sagen würde…

Ich mache, aus Neugierde, bei einer Fitness Studie mit, die untersucht, wie sehr sich der Körper und das Wohlbefinden nach 5 Wochen mit mind. 2 mal 30 Minuten Funktionelles Training pro Woche verändern.

Teil der Studie ist je ein Diagnostik Durchgang am Beginn und am Ende der Trainingszeit.
Gestern war mein Start, und damit Zeit für die erste Diagnostik. Diese bestand aus einer Bioelektrischen-Impedanz-Analyse, Vermessung und Krafttests (Kniebeugen, Gewicht halten, Unterarm-Plank).
Das Ergebnis der Analyse wurde gleich im Anschluss besprochen und ich war ehrlich gesagt überrascht, wie gut diese ausgefallen ist. Ich wusste ja, dass ich recht fit bin im Moment, aber damit hatte ich nicht gerechnet (sehe ich doch meine Pölsterchen nach wie vor ;) ).

Wesentlich interessanter wäre das Ganze gewesen, hätte ich das vor eineinhalb Jahren gemacht, dann hätte ich wohl auch in die Studie und die dazugehörige Masterarbeit aufgenommen werden können. Aber gut trainierte Personen werden nicht „verwendet“ – dürfen aber trotzdem mitmachen.

Analyse-Ergebnis, klick macht groß

Analyse-Ergebnis, Klick macht groß

Im Bereich (1) wird die Körperzusammensetzung gezeigt, das Verhältnis von Gewicht zu Skelettmuskelmasse und Körperfett. Ideal ist eine D Form (angezeichnet, bei mir etwas schief geraten). Hier kam bei mir eine eher geringe Körperfettmasse heraus, Gewicht und Muskelmasse sind im Normalbereich. :) Hier sollte sich der Muskelanteil nach oben bewegen, um das D prominenter zu machen.

(2) behandelt die Segmentale Mageranalyse, das heißt wie die Muskelmasse (eigentlich alles außer Fett und Wasser) im Körper verteilt ist. Hier war das Ergebnis (auch bei der Umfangmessung), dass rechte und linke Körperhälfte sehr ausbalanciert und symmetrisch verteilt sind (ungewöhnlich), und die Beine überdurchschnittlich gut bemuskelt sind. Daher auch eine leichte Unbalanciertheit zwischen oben und unten. Insgesamt liegen alle Bereiche über dem Durchschnitt für mein Körpergewicht und Geschlecht. (Das zeigt jeweils die zweite Zeile, zum Beispiel 104,6 beim Rumpf heißt 4,6% mehr Muskeln als beim Durchschnitt). Trainingstechnisch könnte ich da jetzt mitnehmen, dass ich mich vielleicht eher auf Oberkörper und speziell auf den Rumpf konzentrieren sollte.

Sektion (3) finde ich besonders interessant, hier werden die vorgeschlagenen Ziele des Trainings ausgewiesen. Das zeigt an, dass ich zunehmen soll! (Meine Mama und Oma würden zustimmen…) – Okay, wer ein ausgewogenes Bild hergeben will, sollte schon schauen, dass nicht nur Muskeln aufgebaut werden, sondern vielleicht auch etwas Fett. Oder so. Das würde auch zu einem ausgewogeneren D in (1) führen, und nicht zu so einem schiefen wie bei mir. Aber ich möchte das trotzdem nicht! Ich mag mehr bzw. stärkere Muskeln und weniger Fett am Bauch und am Hintern haben (bisschen geht da schon noch, ohne meine Figur zu verlieren). Also zunehmen ist jetzt nicht unbedingt mein Ziel. Hab doch „grad erst“ gute 8 Kilo abgenommen im letzten Jahr. ;)
Also Ziel ist von schlank auf schlank muskulös und nicht zu muskulöser Körperbau. (auf der Analyse der Körperbau Bereich, über (3). )

Insgesamt kann man also sagen „guat beinand“ und dass ich schon ziemlich fit bin.

Das konnte ich im Anschluss dann auch gleich beim ersten Training („Fitness“) beweisen. Hui, sehr anstrengend. Die Trainings werden dabei als 15 Minuten Übungen auf der Powerplate und 15 Minuten mit Kettlebell, Schlingen, Schwingstab oder ähnlichem gemacht. Und ich kann aus Erfahrung sagen, dass einem 30 Minuten davon wirklich reichen. Richtig lustig ist das nicht, dafür isses recht schnell vorbei ;)

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