Seoul – letzte Chance

Heute stand ziemlich viel Metro/Zug fahren auf dem Programm. Wobei das Programm an sich auch wieder überhaupt nicht fest stand. Sicher war nur, dass ich nach Gangnam zum Bongeunsa Tempel wollte, und, da gleich daneben, in die Coex Mall.

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Vorher ging es noch zum Geyongbokgung Palast, zum quasi (touristischen) Zentrum der Stadt. Viele Polizisten machten sich rundum bereit, irgendwo muss es heute Kundgebungen oder so gegeben haben.
Ich blieb nur kurz beim Palast für ein paar Fotos, dann ging es Richtung Gangnam.

Der Bongeunsa Tempel war sehr schön, die ersten Frühlingsboten und die Sonne sorgten für ein schönes Bild.

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Coex war uninteressant, warum ich eigentlich immer wieder versuche in Einkaufszentren zu gehen, wenn die doch nie interessant sind, weiß ich auch nicht. Es hätte dort ein Aquarium gegeben, aber das war mir dann doch zu teuer. Das Lotte Aquarium, das ich eigentlich besuchen wollte, hat ja leider noch immer geschlossen.
Weil das Wetter heute, wie gestern, wieder sehr schön war, wollte ich dann auf das Building 63. Da gibt’s auch ein Aquarium, und ein IMAX und eine Kunstgalerie mit Aussicht im 59. Stock.
Nach einer Stunde U-Bahn Fahrt war ich auch schon dort. Also, fast. Eigentlich war ich am Noryangjin Bahnhof, auf der falschen Seite einer achtspurigen Autobahn. Tja. Dafür bin ich so über den größten Fischmarkt gestolpert, den ich je gesehen habe. Vollkommen ungeplant, tote Fische muss ich nun nicht unbedingt millionenfach sehen. Aber okay, ist definitiv ein Ziel für Touristen.
Das Hochhaus war irgendwie außer Reichweite, also dachte ich daran, es doch noch mal mit dem N Seoul Tower zu versuchen. Also mit Zug und Metro wieder weiter bis Myeongdong. Dort angekommen bin ich dann doch nur durch das Viertel gegangen, auf der Suche nach Essen. Die Stände mit Essen von Samstag Abend hab ich nicht mehr gefunden, dafür hab ich mir Socken gekauft. Panda, Pinguin und Korilakkuma :)

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Hungrig war ich aber noch immer, also weiter bis Insadong. Dort wurde ich dann endlich fündig: letzte Chance für koreanisches Streetfood.

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Chicken irgendwas, mit Tteokbokki (Rice cake, das weiße Gnocchi-artige), frittierte Mandu, Hotteok, Soju

Meine letzten Won investierte ich dann noch beim GS25 in Trinken, Frühstück und … Alkohol. Soju muss ich schließlich auch probieren wenn ich schon hier bin.
Also gibt es grad Soju (Reiswein, schmeckt ein wenig wie Wodka und ist, für „Wein“, ziemlich stark) mit Vitamin Water verdünnt illegalerweise in meinem Zimmer.

Jetzt sind noch 5500 Won auf der T Money Karte, mal schauen ob das reicht um zum Flughafen zu kommen. ;)

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