Direktbuchung

Gleich nach meinem letzten Schiffsabenteuer konnte ich nicht widerstehen und habe die nächste Transatlantikfahrt gebucht.
Das tat ich direkt über die US Seite der Reederei (Norwegian) da der Umrechnungskurs/Preis damals (November 2014) noch günstiger war. Das hat sich mittlerweile zwar geändert, aber das direkte Buchen in Amerika hat dennoch Vorteile:

Die Stornobedingungen sind „etwas“ anders als in Europa:

USA: > 76 days prior to sailing: 0% | 75 – 56 days: Deposit | 55 – 29 days: 50% | 28 – 15 days: 75% | 14 days or less: 100%

Deutschland/Europa: > 31 Tage vorher: 10% | 30 – 22 Tage vorher: 35% | 21 – 15 Tage vorher: 50% | 14 – 8 Tage vorher: 75% | < 14 Tage vorher: 95%

Das kam mir am Montag entgegen, da eine neue Promo-Aktion angelaufen ist (bei NCL USA), wo auch die Studios und Innenkabinen ein gratis Getränkepaket für die Buchung erhalten.

Ich muss ausholen: Auf dieses Getränkepaket war ich sowieso scharf, aber zum Zeitpunkt meiner Buchung gab es diese Promo nicht, es gab aber 10% des Preises als Bordguthaben. Damit hatte ich gebucht. Das Getränkepaket kostet für 10 Tage circa USD620. Das nehme ich natürlich nicht, so viel kann ich unmöglich vertrinken.
Später gab es dann die Promo – Auswahl aus vier verschiedenen Zusatzleistungen, davon war eine das Getränkepaket – aber nicht für Transatlantikreisen (hatten wohl Bedenken dass bei vielen Seetagen die Leute zu viel Zeit zum Trinken haben).
Wieder später eine neue Variante, nun galten alle vier Optionen auch für Transatlantikfahrten. Nicht aber für Studios und Innenkabinen.
Nochmal später: Promo auch für Innenkabinen und Studios, aber nicht das Paket mit Getränken für Erwachsene (aka Alkohol), sondern das Softdrinkpaket.
Alles uninteressant. Aber nun endlich, letzten Montag, die Nachricht: Alkohol für alle! (Quasi)

Ich hab mich dann hingesetzt und angefangen zu rechnen, in der vollen Überzeugung, dass ich meine Anzahlung von USD200 aufgeben müsste. Ein Experte auf FB hat mich aber darauf hingewiesen, dass dem aber eben nicht so ist (siehe oben), und ich ganz einfach stornieren und neu buchen könnte, bzw. anrufen und die packen mir dann vielleicht ohne viel Aufwand das Paket dazu.

Das hab ich dann natürlich versucht und mich per Skype mit NCL in Miami unterhalten – Fazit: klappte problemlos, hab das Bordguthaben verloren, aber das Getränkepaket für Erwachsene bekommen (dafür ist noch mal extra Trinkgeld im Voraus zu bezahlen, aber das zahl ich gern), die mir bereits zugewiesene Kabine konnte er mir (warum auch immer) nicht mehr geben, aber er schlug dann etwas größeres, besser gelegenes vor. Ob ich mit einem Aufpreis von ca. USD25 einverstanden wäre? – Für eine Kabine mit 50% mehr Platz? Aber hallo! Natürlich.

Ja, also, so kam es dass ich eine barrierefreie Innenkabine zugeteilt bekam. Sollte diese jemand benötigen, werde ich noch mal eine andere Kabine bekommen, und sollte das kein Upgrade sein (Balkon oder Penthouse Suite oder so) hoffen wir mal dass das nicht passiert.

Weil:

image

Vergleich, normale Innenkabine oben – barrierefreie Innenkabine unten (Norwegian Getaway/Breakaway, von der Escape gibt es natürlich noch nichts).

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