mobile Träume

Jetzt schau ich wirklich schon ziemlich lange – ohne konkrete Kaufabsicht, aber trotzdem, man muss ja informiert bleiben – nach einem Camper. In Neuseeland hatte ich mich ja schwerstens in den umgebauten Toyota von Jucy verknallt, und sowas war dann mein Traum. Nun, sowas gibt’s aber hier nicht, nur ähnlich. Und was es sonst noch gibt ist sauteuer, uralt und/oder eine Lebensaufgabe für ambitionierte Bastler.

Ein zweites richtiges Fahrzeug ist ja auch irgendwie unpraktisch, den Hyundai weg tun und mit dem Bus arbeiten fahren vielleicht auch net so toll, und sowieso und überhaupt. Die mobilen Träumereien gebe ich dennoch nicht auf.

Ich konnte mir bisher nicht vorstellen, etwas nachzuziehen, aber  dann hab ich das gesehen, ein Puscherl:

puscherl_header_new_2013_jpg_pu

Und ist der Name nicht allerliebst? Puscherl. Ich würd da dann sofort einen kleinen Pinguin als Maskottchen dazu erfinden und aufmalen und das wär dann mein Puscherl. Mein Reise-Puscherl. :)

Warum das Ding so heißt kann ich grad nicht recherchieren, ist ja auch egal, es kommt jedenfalls aus Polen und ist fast komplett aus Plastik und rostet daher nicht, innen hat man alles was man als (kleiner) Mensch so braucht. Wenn man sich mag, passt auch noch ein zweiter Mensch dazu ;)
Das Mini-Mobil-Haus ist so leicht, dass auch ein Auto der Golfklasse damit zurecht kommt (und ein 100PS Benziner erst recht *g*), und dass die Fahreigenschaften (wohl) gut bleiben.

Jo, ich kuck dann mal die nächsten Jahre nach sowas. So eine Anhängerkupplung ist ja schließlich schnell aufgerüstet.

5 thoughts on “mobile Träume

  1. Mit einem Wohnanhaenger aeugelte ich auch schon. Nur hat ich immer bedenken, dass ich das Teil nicht allein mal eben kurz schieben kann.Da zu schwer. Und da ist ja deine Entdeckung genau richtig. Leicht klein handlich ;) super. Danke für die Entdeckung. Lg conny

  2. Hm. Vorteil Wohnwagen: Kann man irgendwo stehen lassen und das Auto separat nutzen. Nachteil: Gespann ist halt un-gaub-lich behäbig, was mit dem Juicy problemlos gehen würde, kann damit problematisch werden. Und der Kreis der potentiellen Ziele ist eingeschränkt. Ein Puscherl-Pinguin wäre natürlich ein unschlagbares Argument…

    • Ich denke das Puscherl ist da ein guter Kompromiss, der Mini-Wohnanhänger ist nicht nur leicht, sondern auch schmal und niedrig, das heißt die Behäbigkeit hält sich in Grenzen. Die bei uns erhältlichen Campervans (Mercedes, Fiat, Ford, von VW Bussen träume ich nur) sind innen schlecht aufgeteilt (meiner Meinung nach, auch die VWs), oft sehr alt und rostig in einer angenehmen Preisklasse und haben mit relativ hohem Gewicht vergleichsweise wenig PS. Vor Behäbigkeit ist man auch da nicht gefeit.

      Würde es einen Toyota Hiace Hitop, so eingerichtet wie der Jucy war, in Europa geben, ich würde sofort mit sparen beginnen :)

      Sollte sich mal ein Puscherl-Pinguin ausgehen, würde ich damit ziemlich sofort nach Norden Richtung Gothamcity loszuckeln ;)
      Der vorläufige Plan ist es, beim Puscherl Ö-Händler mal so ein kleines Ding auszuleihen (muss dafür dann auch noch Auto mit der Verwandtschaft tauschen, da ich noch keine Anhängerkupplung habe), und mal auf Testfahrt zu gehen. Vielleicht taugt mir diese Art zu reisen in Europa eh überhaupt nicht, dann spar ich lieber auf 4 Wochen NZ in einem Jucy Condo.

      • In Götham brauchst Du keinen Puscherl, da hast Du auch so einen Schlafplatz :-)

        Ich bin in der Campersituation ganz gut drin, ein Kollege von mir gehört zur „Ich bastel selbst“-Fraktion mit einem T3. Er geht damit gerne Wochen- und Monatelang auf Griechenlandtour, wo man wild campen kann. Ansonsten gibt es nix, was gut und bezahlbar ist. Was ich eiegntlich erstaunlich finde. Ich kannte Fahrzeuge wie den Juicy ja auch nicht. Dabei müsste der Markt in Europa durchaus da sein, gerade wenn man sich den Bedarf westlich von Deutschland so ansieht. (Warum hat jeder Niederländer einen Wohnwagen? Weil die Hotels absurd teuer sind. ) Vielleicht sollte man einen Import für Minicamper aufmachen.

      • Ja, (danke!!), aber ich würde doch nicht in einem durch nach Götham fahren wollen (und vielleicht dann noch weiter Richtung Norden Ost/Nordsee, sowas halt) ! :)

        T3 Selbstbastler haben meinen vollen Respekt, nur ich leider weder Muse noch Zeit – das Talent spreche ich mir mal nicht ab, ohne es getestet zu haben ;)

        Die Campingsituation in Europa ist wirklich nicht sehr rosig – teure, überbevölkerte Plätze mit schlechter Ausstattung, zumindest was so eine oberflächliche Erstrecherche hergibt. Wild campen sowieso fast überall verboten.
        Das mit dem Camperimport klingt ja toll (Jucy blickt auch schon länger nach Europa), aber mit der bestehenden Infrastruktur und dem nicht-wild-campen hat man dann halt auch zu kämpfen (bzw. die Zielgruppe). Die typischen Camper scheinen hier eher die mit Riesenwägen zu sein, mit der eigenen 5 Stern Infrastruktur an Bord, oder gleich die Dauercamper, die dann ganze Plätze für Kurzzeitbesucher unbrauchbar machen (so gelesen bei Plätzen in und um Istrien).

        Die typischen Sehnsuchtsziele des Binnenländlers (Algarve, franz. Küsten rundum, Sardinien mit Fährüberfahrt… okay, sind vielleicht meine Sehnsuchtsziele mit Camper…) sind weder günstig noch unkompliziert zu becampen.
        Hach.
        Das Thema ist ein erfüllendes :D
        (hm, „umfassendes“ wollte ich eigentlich schreiben, aber egal)

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