Tipps für Sydney

Inspiriert durch ich bin eigentlich nicht sicher was, die Sonne vielleicht, hier ein paar Tipps, was man in Sydney meiner Meinung nach nicht verpassen sollte:

Fähre nach Manly und zurück

am besten bei Sonnenuntergang

Surfklamotten (oder Badekleidung) in Manly am Concourse kaufen.

Spaziergang Spit Bridge nach Manly

Mehr Info und Karte
 

Bondi to Coogee (or Tamarama or Bronte) Walk

Insbesondere wenn gerade Sculpture by the Sea läuft.

Mit der Fähre vom Circular Quay nach Darling Harbour

Unter der Brücke durch

Vorher einen Coffee to go und einen Muffin holen und am Circular Quay auf einer Bank verzehren und dabei die Atmosphäre genießen.

Über die Harbour Bridge gehen

Eventuell auf einen der Türme steigen (günstiger als ein Bridge Climb).

Kakadus im Botanischen Garten beobachten

Am Besten einfach mit einem Snack oder einem Lunch to go (Sushi Rolls!!) ins Gras setzen.

Mit dem Bus 380 nach Bondi fahren

Rund um die Oper gehen

Natürlich

Durch The Rocks spazieren

Von Darling Harbour zum Circular Quay gehen

Durch das Zentrum, am Wasser entlang geht nicht durchgehend.

den Taronga Zoo besuchen

Beste Aussicht und schöner Zoo

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Herzschmerz & Nostalgie

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Unglaublich!

Zehn Jahre sind vergangen seit meinem Praktikum in Sydney, das mich so sehr geprägt hat und wo ich zwei meiner liebsten Menschen kennengelernt habe.
Morgen geht’s zum Jubiläumstreffen wieder zu Robbie Williams, diesmal in Wien.

Aus diesem Anlass schaue ich mir gerade die alten Fotos durch und schwelge in Erinnerungen. Was für eine tolle Zeit das war! Ich bin so unglaublich froh und dankbar dass ich das gemacht habe und machen durfte. Mit gerade 21 für vier Monate in eine fremde Stadt am Ende der Welt zu ziehen war wohl die beste und aufregendste Entscheidung meines Lebens.
Wie gern würde ich wieder/noch immer nach Australien – oder mittlerweile auch Neuseeland. Ob die Entscheidung für das Haus auch so gut war wie jene für das Auslandspraktikum? Ich würde es so furchtbar gern für ein oder zwei Jahre woanders versuchen. Und ich habe Angst dass ich es wirklich bereue es nicht mit mehr Nachdruck versucht zu haben.
Sollte jemand jemanden kennen der ein Visum sponsert oder auf andere Weise wen nach rechts unten schicken will: ich bin hier und bereit. Ich vermiete das Haus und buche den Flug und gehe.

Ich bin so hin und her gerissen zwischen der Freude darüber was ich schon erlebt habe und wie schön mein Haus ist und der Sehnsucht nach „weg“. Es zieht richtig so in der Gegend vom Herz.

Sydney

Am Freitag zog es mich gleich nach Manly, wo ich mir neue Flipflops gönnte, sowie Fish&Chips am Strand als Lunch hatte.

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Zuvor war ich schon von Pyrmont nach Darling Harbour und durch den CBD zum Circular Quay gegangen.
Am Samstag folgte das selbe, nur dass ich diesmal den Bus nach Bondi bestieg und dort dann bis Bronte spazierte. Für den gesamten coastal walk bis Coogee war es einfach zu heiss.

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Mit dem Bus ging es zurück zur Central Station, von wo ich über Haymarket und Darling Harbour zum Appartement ging, um dann sofort zu duschen – ich war klatschnass.

Am Sonntag (heute) fuhr ich mit der Fähre zum Circular Quay, für mein Starbuck’s Frühstück, dann wieder mit der Fähre zurück zum Darling Harbour, wo ich das Aquarium und das Wildlife Center besuchte.

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Stroller Mayhem

Danach schaute ich mir noch Skyfall im IMAX an.

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Die Tage in Sydney waren sehr ruhig, da ich die Sehenswürdigkeiten und die Stadt schon kenne, war es sogar einigermaßen fad. Dafür konnte ich gut entspannen und viel schlafen 😉
Die airbnb Unterkunft in Sydney ist sehr schön, der kleine Hund sooo süß und die Gastgeber sehr nett. Es ist auch noch ein anderes Paar hier, ich teile mir das Haus also mit zwei schwulen Paaren.
Das Zimmer ist schön, die Aussicht auf’s Wasser super, aber dass es keine Tür gibt, stört schon ein wenig. Es ist das Zimmer unter dem Dach und nur durch eine Treppe vom Rest des Hauses getrennt. Ich höre leider alles was unter mir passiert und die anderen Gäste sind immer schon um halb sieben auf gewesen.
Morgen geht’s weiter nach Shanghai. Ich freue mich aber auch schon auf Zuhause 😉

Vier Jahreszeiten

Der abenteuerliche Part der Reise hat jetzt mal kurz Pause während ich ein paar Tage in meiner zweiten Heimatstadt verbringe. Daher gibt es nicht allzuviel zu erzählen. Sydney ist wie immer, ich wohne in Pyrmont am Darling Harbour und war heute schon mit der Fähre in Manly, was eigentlich immer das erste Ziel ist.
Alle viereinhalb Jahre verschlägt es mich bisher in diese Stadt 🙂

Auf meiner Reise habe ich in drei Wochen alle vier Jahreszeiten durch:
Frühling in Neuseeland
Sommer in Australien
Herbst in Shanghai
Und dann zurück in den österreichischen Winter, wo für nächsten Freitag Schnee angesagt ist.

2/3 meiner Reise sind jetzt um, und es war wirklich großartig bisher. Wellington könnte meine neue Lieblingsstadt werden, vor allem da es sich so untypisch warm und sonnig gezeigt hat. Die Bauweise und Platzierung der Häuser auf den Hügeln mit viel Bäumen drum rum haben es mir angetan. Schien mir sehr lebenswert.
Oh, und es gibt Pinguinwarnschilder!

Große Straße am Ozean

Heute hieß es also schon Abschied nehmen von Daniela, war wirklich eine super Erfahrung 🙂
Um sieben Uhr früh wurde ich direkt bei der Haustür von Eric von Escape Discovery Adventures abgeholt und nachdem der Bus mit zehn Leuten voll war, ging es Richtung Westen, über Geelong und Apollo Bay zu den Twelve Apostels und London Bridge. Dazwischen gab es Morning Tea am Strand, mit Tim Tams, Lamingtons, Anzac Biscuits und – Vegemite! Da ich auch eine Ehren-Australierin für diesen Tag sein wollte, aß ich das Zeug, obwohl ich schon weiß, dass es grauslich ist. “It’s an acquired taste“ ist der diplomatische Ausdruck dafür.
Um zu erfahren was das alles genau ist, müsst ihr bitte selbstständig Google bemühen, das ist mir am Smartphone zu mühsam. 😉

Die Gruppe war echt nett und bestand aus 2 Queenslandern, die ursprünglich Kiwis sind, 2 New Yorkern, 2 Neuseeländern (= Kiwis!) und 3 Italienern.
Nach dem Frühstück (oder vorher?) ging es zu einem Golfplatz um Roos zu suchen, was nicht wirklich schwer war. Es lagen, hüpften und grasten einige auf dem Rasen herum, manche inklusive Joeys*.
Später sahen wir auch Koalas und einen Haufen bunte Vögel.

Die Fahrt war super, das Wetter genial, die Musik chillig und Lunch und Dinner ausgezeichnet 🙂

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Mein Highlight war sicher der Helikopterflug bei den Twelve Apostels. Im Hubschrauber mit nur drei Passagieren durfte ich vorne beim Piloten sitzen! (Es gab auch einen Heli mit sieben Leuten drin.)

Rechtzeitig wieder in Melbourne bei der schon bekannten Southern Cross Station ging es um 21:30 mit dem Skybus zum Flughafen. Beim Einchecken sind sie hier ganz genau und überprüfen gleich das Visum, wenn man wieder zurück nach Australien will. Danach kommt die Passkontrolle, Security und noch Customs (Zoll). Jetzt sitze ich am Gate, ärgere mich über das sooo langsame Netz** und warte auf den verspäteten Flug.

* viele Fremdworte diesmal. Google ist euer Freund. Ansonsten erkläre ich auch alles gerne in den Kommentaren oder von Angesicht zu Angesicht. 😉

** extra eine 3G Karte im Handy und dann gibt es hier nur GPRS, vermutlich damit der Flughafen 4AUD für 15 Minuten Internet verlangen kann…