Bewegungsdrang, Essen, Seoul

Seoul – Von oben

Auf der Suche nach anderen Lookout Punkten, abgesehen vom N Seoul Tower, stieß ich auf die Karte von Seoul City Wall.

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Ausschnitt aus der Karte

Ich mag ja ganz gern hoch hinaus, also nahm ich den Weg heute vormittag in Angriff. Einige Koreaner hatten die selbe Idee.

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Wandern auf koreanisch

Die Wege sind sehr gemütlich gestaltet. Und die Wanderer tragen ihre neueste Kollektion an Funktionskleidung auf. Ich fühlte mich sehr inadäquat mit Jeans, normalen Schuhen und Handtasche – kein bisschen Northland an mir…

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Die Aussicht war leider sehr bescheiden, dank Dunst und Staub. Ich bin dann bald wieder runter, und auf dem Weg zurück durch das Bukchon Hanok Village spaziert, ein Viertel mit traditionellen alten Häusern.

Mittagessen gab es dann im Zimmer, gefolgt von einem Schläfchen.

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Um halb vier startete ich dann wieder los, eigentlich wollte ich mit dem Touristenbus eine Runde bis zum Namsan Tower fahren. Als nach einer Stunde warten endlich der Bus kam, war der überfüllt. Daher Planänderung, Mantel holen, und mit der Metro Richtung Namsan Berg. Dort war das Anstehen für die Gondelbahn mit einer Stunde angegeben, daher entschied ich mich für gehen. Ganz geschafft habe ich es aber nicht.

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Näher kam ich ihm nicht
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Deswegen. Warum so weit nach oben wenn man dann eh nix sieht.

Ich bin dann in Myeongdong herum gelaufen, und durch Insadong zurück zum Hostel.

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Aber vorher noch Abendessen

Weit und hoch und viel, aber nicht hundertprozentig zufrieden.
Wollte natürlich aussichtstechnisch mehr sehen, und hatte geplant etwas anderes zu essen.

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Rauf & runter & hin & her
Abenteuer, Essen, Forschergeist, Seoul

Seoul – Motto des Tages: Essen

Nachdem ich am Vormittag ein bisschen in der Nachbarschaft herum gelaufen bin – wo ich einem Park mit sehr alter Steinpagode und Schreinen begegnete, den wiederbelebten Cheonggyecheong Strom entlang schlenderte und mich plötzlich mitten in einem Markt wiederfand – stand für den Nachmittag eine Food Tour auf dem Programm.
Ich lasse die Bilder sprechen 🙂

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Markt bei der Jongno 5 ga U-Bahn Station.

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O’ngo Street Food Tour und BBQ Lunch.
Von oben nach rechts:
Kimbap und Kimchi in einem unterirdischen Markt, Hotteok (süße Pfannkuchen), Fried Dumplings 3x, Fischkuchen (in Form eines Fisches, mit roter Bohnenpaste gefüllt), Süßigkeit (Karamell), gegrillter Oktopus, großes Bild: grillen auf koreanisch.

Danach spazierte ich noch ein wenig durch Insadong und kaufte schließlich beim GS25 Markt fürs Abendessen und Frühstück ein.

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Links das Frühstück, Mitte unten und darüber das Abendessen, die drei komisch geformten Türme enthalten Bananen-, Erdbeer- und Melonenmilch (…!), Orangensaft für die Vitamine ;), der Keks und die Dose rechts waren irgendwie Draufgaben oder Aktionsartikel oder so. Der Verkäufer hat die einfach dazu gepackt.

Aussicht im Moment:
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Farblich abgestimmt.

Abenteuer, Essen, reisen, Seoul

Seoul – Vollgas rein in die Kultur

Der Flug von Helsinki nach Seoul mit Finnair war recht angenehm, der Flieger war nicht ganz voll, und ich hatte zwei Sitze für mich. Das Essen war gut, die Vorbestellung von „asiatisch vegetarisch“ war eine gute Idee, geworden ist es Reis mit Curry und Linsen (oder so). Nachspeise gab es leider keine für mich 😦
Da ich noch etwas hungrig war, fragte ich nach einem Nachschlag, die Beef Macaroni waren nur okay.
Die Filmauswahl war auch sehr nett und vor dem Schlafversuch amüsierte ich mich mit Paddington 🙂 und danach mit den Pinguinen von Madagaskar.

Die Einreise nach Südkorea war sehr schnell und schmerzlos, vielleicht auch weil ich nicht mit dem Rest des Flugzeuges anstand, sondern vorher noch die Langstreckenhose wechselte und die Stützstrümpfe los wurde (ja. Stützstrümpfe. Ist sicherer.)

Danach ging es mit dem Shuttle zum Hauptterminal wo ich mein Wifi Access Point Dings abholte, Geld aus dem Automaten zog und dann den Zug nach Seoul suchte. Zuvor wurde noch die T-Money Karte aufgeladen, dann ging es für circa €3 nach Seoul, und weiter in die Metro zum Guesthouse.
Alles war richtig schnell gefunden und ging absolut problemlos 🙂
Das Zimmer durfte ich, trotz meiner frühen Ankunft (11:15), bereits beziehen, was mir sehr gelegen kam, weil ich doch gern duschen wollte und mich dann gleich noch etwas hinlegte.

Etwas vor 15 Uhr startete ich dann doch noch meine erste Erkundung, die mich innerhalb kürzester Zeit direkt zu einem der wichtigsten Paläste führte – Changdeokgung (nach einem Boxenstopp in einem 7eleven für Kaffee und eine sehr bekannte Bananenmilch). Zufällig startete die englische Tour des Palastes und des Secret Garden 12 Minuten nachdem ich dort eintraf. Damit war das Nachmittagsprogramm dann entschieden.

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Danach ging ich auf der Suche nach Nahrung und zum generellen Herumstreunen Richtung Insadong, durch einige kleine Gässchen mit sehr kleinen Geschäften und Restaurants.

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Nochmal in einen 7eleven, Frühstück für morgen besorgen, und dann zu meinem allerersten traditionellen koreanischen Essen in ein Mini-Gasthaus, wo ich die einzige Kundin war, und Sohn und Mutter gerade ein koreanisches Drama im Fernsehen verfolgten. Aber das war das einzige Restaurant-ähnliche Etablissment in der Nähe des Hostels, mit einer Karte, auf der in englisch „Bibimbap“ stand. Ich bestellte dann also Dolsot Bibimbap – Reis mit Gemüse und Ei in einer sehr heißen Steinschale serviert, die das Gericht fertig brät. Traditionell gibt es dazu eine Reihe von „Sidedishes“ bei mir waren das Misosuppe, Pilze, Spinat, Mini-Fische und natürlich Kimchi (in Chilipaste eingelegter fermentierter Kohl).

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Der Reis selbst war etwas fad, aber immer wieder ein wenig vom Kimchi dazwischen verbesserte den Gesamteindruck ungemein. War sehr okay und kostete €4,18.

Also, ur-koreanische Dinge:
T-Money aufladen
Im Convenience Store einkaufen
Bananenmilch trinken
Palast besuchen
Bibimbap und Kimchi essen
Mit Stäbchen aus Metall essen (braucht Übung)
– erledigt!

Essen

Kochabo – Grünzeug

Heute war wieder Kochabo-Liefertag, und der Gemüse-Teil kann sich echt sehen lassen:

kochabo-gruen

Petersilie, Rosmarin, 3 Kartoffeln, 1 Karotte, 1 rote Zwiebel, 1 gelbe Zwiebel, 1 (Riesentrumm) Paprika, 1 Zitrone, 1 Broccoli, Cocktailtomaten, Honig, Gewürze

Interessanter find ich aber die mit Nummern versehenen Zutaten:
1: eine Chili-Schote 🙂
2: eine Knoblauchzehe
3: ein Würferl Suppengewürz
4: das hat mich zuerst ein bisschen verwirrt – zwei Holzspieße 😀

Damit stellt sich nicht nur die Frage wer Knoblauch in seine Einzelteile zerpflückt sondern auch wer Holzspießchen sortiert und in Frischhaltefolie wickelt. 🙂