Der Sinn des Lebens? – Leben!

Inspiriert durch ein Gespräch gestern und den Hinweis auf den Poetry Slam von Julia Engelmann.

Ich wurde gefragt ob ich das Bild erklären kann:
eec6ed1cc7179edd78c1070be4d3447f

Meine Gegenfrage war, was die Schildkröte am Schluss zu erzählen hat, nach ihren 150 Jahren chillen.
Wozu 150 Jahre nichts tun?

Warum ich also das alles tue was ich tue?
Ich möchte leben und nicht nur existieren, ich möchte auch mal riskieren und nicht bereuen etwas nicht getan zu haben.
Ich möchte Geschichten haben, die ich gern erzähle.

Advertisements

Sommer

image

Ja, es gibt mich noch 🙂
Bisschen aufwühlende zwei Wochen hinter mir, mit Lerneffekt (nein, nix romantisches) aber jetzt bin ich wieder ausgeglichen und freu mich auf das was kommt (reisen und Zumba und so).

Dass ich bei der bevor stehenden Transatlantik Kreuzfahrt jetzt in einer Balkonkabine gebucht bin, hat mir den letzten nötigen Auftrieb gegeben, um wieder an einem Punkt zu sein wo ich fröhlich „es geht mir gut!“ sagen kann. Ich bin durch negatives leider so leicht zu beeindrucken…
Ansonsten gab’s noch Bekundungen von mehreren FreundInnen mich als Mitarbeiterin haben zu wollen und ein schönes Abendessen mit Freundinnen, genau zum richtigen Zeitpunkt.

Und es ist wieder warm (heiß) und die Sonne scheint. Sonne!! ❤

Been there, done that

image

Meine Weltkarte ist ja mittlerweile schon ganz gut gefüllt, und wenn ich Dokus über ferne Länder sehe, denke ich immer wieder: da war ich schon.

Im Moment schaue ich gerade die Departures Reihe und bin bei den Neuseeland Folgen angekommen. Als die Burschen mit der Fähre von Wellington nach Picton übersetzen, fällt mir ein dass ich das auch gemacht habe. Nur in die andere Richtung. Und mit der Herausforderung den Campervan in den Bauch des Schiffes zu manövrieren. Und plötzlich hab ich ganz schön Respekt vor mir. Nicht immer sind mir meine Abenteuer so bewusst – am allerwenigsten wenn ich grad mitten drin stecke. Dann mache ich einfach.

Komme ich nach Hause wird mal erzählt, aber so richtig spannend finde ich es meistens noch immer nicht. Erst mit ein wenig Abstand kommt die Realisation was da eigentlich passiert ist. Zum Beispiel auch mit einem lustigen Wodkagetränk, nur in ein Handtuch gehüllt, am Fenster im 36. Stock in Las Vegas mit Blick auf den Strip, gesessen zu sein. Oder am Grand Canyon bei Sonnenuntergang. Oder in einem Hubschrauber über den Twelve Apostles. Oder im Shinkansen nach Kyoto.

Der Neuseeland Trip wird lange, wenn nicht immer, der beste, aufregendste und abenteuerlichste bleiben. Und es ist schön, diese Erinnerungen in einem zu haben. Zusammen mit der Erkenntnis das alles (allein) geschafft zu haben.

Manchmal

… würde ich gern auf einer tropischen Insel in einem kleinen Häuschen mit Hängematte wohnen und Eis verkaufen, oder bei einer Tauchbasis assistieren oder so.

Irgendwo mit Sandstrand, Palmen und türkisem Wasser & irgendwas ohne Computer, Anträge und Berichte.

Ich hab das Gefühl ich wär reif für ein Sabbatical.
Vom Haus-abbezahlen her ginge das sogar, aufgrund der Haustiere aber dann doch nicht. Und selbst wenn, dann komme ich nach einer Zeit (6-12 Monate) zurück und kann beim ganzen Rundherum wie Blumen, Garten und Wiese wieder von vorn anfangen.

Hach.

Die Flugoption nach Cancun hab ich übrigens ungenutzt verstreichen lassen. Vielleicht nagt’s deswegen gerade so.