Foto, me, Zumba

Wow

image

Und okay, das sag ich jetzt selbst, aber Tatsachen muss man einfach akzeptieren 😉

Ich bin sehr begeistert von diesem Foto!

Dahinter meine Zumbagruppe, inklusive drei Männer in diesem Fall. Die Kollegen sollen hier aber nicht veröffentlicht werden.
Irgendwann gibt es dann auch mal ein richtiges Shooting mit einer Freundin – ich werde berichten/zeigen.
Bis dahin erfreue mich halt an diesem Bild – hatte ich nicht mal erwähnt, dass ich nach dem doofen Jahr ’13 auf dem Weg zur besten Version von mir bin?

Abenteuer, me, reisen

Synonym für Fazit

Seoul
Bestes Essen! Streetfood.
Bibimbap wird definitiv nachgekocht.

Einfaches Metrosystem

Convenience Stores

Tokio
100 ¥ Stores!

Kawaii Kultur

Immergrüne Bäume, Palmen, Kirschblüten natürlich

Prag
Günstig

Gefährliche Pflasterung (ungeeignet für Stöckelschuhe, Trolleys, unaufmerksame Menschen)

Schöne Architektur (Jugendstil, Klassizismus, Barock, Gotisch) – ähnlich Wien, etwas dreckiger

Geständnis
Dieser Trip hatte einen etwas anderen Vibe für mich als die bisherigen. Tatsächlich hätte ich genau gar nix dagegen gehabt, wenn ich die Zeit zuhause, mit den Katzen, Zumba trainieren und Stunden halten, Garten herrichten und Haus verbessern verbringen hätte können.
Das große Glücksgefühl „wow, ich bin in Tokio/Seoul/Prag“ ist diesmal komplett ausgeblieben. Ein großer Teil dieses Gefühls war es immer, etwas Neues oder Schwieriges zu schaffen (öffentlichen Verkehr, Nahrung besorgen). Das gab es diesmal nicht. Ich wusste ja, wie es funktioniert, das neue, aufregende fehlte komplett. Die Reise war trotzdem schön und interessant, aber nicht mehr so befriedigend wie früher.
Daher scheint es als wären meine Expeditionszeiten vorbei. Stattdessen denke ich, dass ich in Zukunft eher Abenteuer mit geführten Tauchurlauben, oder auch (Schiffs-)Reisen mit Freunden unternehmen werde. Themenurlaube quasi. Mal schauen wie lange dieses Gefühl anhält, aber es fühlt sich schon sehr final an.
Meine Familie hat sich sehr über diese Nachricht gefreut 😉
(Wie sie dann das mit dem Tauchen wirklich finden werden, wird sich noch zeigen :D)
image
Heute gibt es erstmal eine langsame Rückkehr in die Normalität:
Vormittag: Katzen bespaßen, Wäsche waschen, Mitbringsel sortieren
Nachmittag: Osteressen mit der Familie
Abend: Treffen und Kino mit Freundinnen

Dienstag: wieder ins Büro
Mittwoch: eigene Zumba Stunde! Juhu!!
Freitag: Zumba, juhu!

Essen, Hmpf, Japan, me

Tokio – Sky Tree, Asakusa, nicht immer alles toll

An meinem ersten Tag in Tokio nahm ich nach einem gemütlichen Frühstück mit japanischen und westlichen Gerichten die Metro bis unter den Sky Tree. Dieser Turm befand sich das letzte Mal (2011) noch im Bau, aber heute war er dran. Und endlich, endlich ging es auf dieser Reise hoch hinaus. Sehr hoch sogar. Der Turm ist 634m hoch, und damit einer der höchsten der Welt, es gibt Aussichtsplattformen auf 350 und 450m. Ich begnügte mich mit der unteren Ebene, ich glaube nicht, dass man bei nochmal 100m mehr um €10 mehr Aussicht hat 😉

Diesmal war der Tag goldrichtig gewählt, ein schöner, blitzblauer Frühlingstag, der Wind ließ Wolken und Dunst keine Chance.
So konnte ich über das ganze Stadtgebiet bis zum Berg Fuji sehen. Und mit mir gefühlte 10.000 andere Leute.

image

Das Ticket für die erste Ebene (350m) kostet ¥2060, wem eine Stunde ca. acht Euro wert ist, der kann sich ein Fast Track Ticket für Ausländer holen (¥2850sowas, Reisepass benötigt).
Das Ticket für ganz oben gibt es nur auf der ersten Ebene zu kaufen (nochmal anstellen) und kostet ¥1060. Damit geht es dann auf die 450m. Mehr geht glaub ich nur in Dubai.

Natürlich gibt es einen Giftshop (wo ein neuer Kugelschreiber zu mir fand 😉 ) und im Sky Tree Zentrum gibt es ein Einkaufszentrum. Mit sehr schönen Geschäften muss ich sagen, und sehr netten Souvenirs. Mich hat es trotzdem nur zum Foodcourt getrieben, wo ich nach drei Runden zwecks Übersicht schließlich mein Mittagessen kaufte.

image
"Kake" Udon (ich trau mich ja fast nicht, den Namen zu schreiben...), mit Tempura Ei und Gemüse

Das weiche Ei wanderte gleich mit in die Suppe, und das Tempura Gemüse wurde getunkt. Ich bin mir nicht sicher ob man es so macht – aber es war sehr lecker! Dieses Sporkdings hab ich nicht gebraucht. Obwohl die dicken, schlüpfrigen Udon Nudeln Geduld verlangten, wurden alle mit den Stäbchen in den Mund befördert. 🙂

Nach diesem sehr verdienten und sehr guten Mittagessen ging es zuerst zu einem Schrein in einem hübschen Park, quasi unter dem Turm und neben dem Fluss, bevor ich weiter nach Asakusa zum Senso-ji Schrein spazierte.
Hier gab es beim Schrein und rundherum in den Straßen wieder Massen an Menschen, und zusammen mit diversen körperlichen Beschwerden, gab ich mich schließlich geschlagen und kehrte zum Hotel zurück.

Der Frühling spielt sein böses (Allergie-)Spiel mit mir, ich hatte Rückenschmerzen und später sollten auch noch Bauchkrämpfe dazu kommen.
Also insgesamt fühlte ich mich da nicht so besonders. Und ich muss sagen, nach gerade mal einer Woche: ich vermisse Menschen! Also, nicht unbedingt die lauten, quiekenden Massen hier, davon gibt es ja genug, aber meine Menschen: Familie, Freunde und meine Zumbaleute. Unglaublich. Meine nomadischen Zeiten scheinen vorbei. Ich bin mir nicht sicher was ich davon halten soll. 😐

Wie auch immer, ich bin ja hier und ihr seid dort, und ich mach schon das Beste draus 🙂
Ein Tief darf erlaubt sein.
Und, ehrlich gesagt, nach einem Bad (wieder in einer asiatischen Sitzwanne, aber größer als die in Seoul), süßen Luxus-Erdbeeren und trinken (Wasser! Ich mache die zu geringe Flüssigkeitszufuhr teil-verantwortlich) geht es dem Körper etwas besser.

image
Peekaboo

Und für den Rest: ich freue mich über alle Kommentare, über viele noch viel mehr, und wenn ich sie dann noch verstehe bin ich begeistert!

Bewegungsdrang, me

Guat beinand

Wie man bei uns sagen würde…

Ich mache, aus Neugierde, bei einer Fitness Studie mit, die untersucht, wie sehr sich der Körper und das Wohlbefinden nach 5 Wochen mit mind. 2 mal 30 Minuten Funktionelles Training pro Woche verändern.

Teil der Studie ist je ein Diagnostik Durchgang am Beginn und am Ende der Trainingszeit.
Gestern war mein Start, und damit Zeit für die erste Diagnostik. Diese bestand aus einer Bioelektrischen-Impedanz-Analyse, Vermessung und Krafttests (Kniebeugen, Gewicht halten, Unterarm-Plank).
Das Ergebnis der Analyse wurde gleich im Anschluss besprochen und ich war ehrlich gesagt überrascht, wie gut diese ausgefallen ist. Ich wusste ja, dass ich recht fit bin im Moment, aber damit hatte ich nicht gerechnet (sehe ich doch meine Pölsterchen nach wie vor 😉 ).

Wesentlich interessanter wäre das Ganze gewesen, hätte ich das vor eineinhalb Jahren gemacht, dann hätte ich wohl auch in die Studie und die dazugehörige Masterarbeit aufgenommen werden können. Aber gut trainierte Personen werden nicht „verwendet“ – dürfen aber trotzdem mitmachen.

Analyse-Ergebnis, klick macht groß
Analyse-Ergebnis, Klick macht groß

Im Bereich (1) wird die Körperzusammensetzung gezeigt, das Verhältnis von Gewicht zu Skelettmuskelmasse und Körperfett. Ideal ist eine D Form (angezeichnet, bei mir etwas schief geraten). Hier kam bei mir eine eher geringe Körperfettmasse heraus, Gewicht und Muskelmasse sind im Normalbereich. 🙂 Hier sollte sich der Muskelanteil nach oben bewegen, um das D prominenter zu machen.

(2) behandelt die Segmentale Mageranalyse, das heißt wie die Muskelmasse (eigentlich alles außer Fett und Wasser) im Körper verteilt ist. Hier war das Ergebnis (auch bei der Umfangmessung), dass rechte und linke Körperhälfte sehr ausbalanciert und symmetrisch verteilt sind (ungewöhnlich), und die Beine überdurchschnittlich gut bemuskelt sind. Daher auch eine leichte Unbalanciertheit zwischen oben und unten. Insgesamt liegen alle Bereiche über dem Durchschnitt für mein Körpergewicht und Geschlecht. (Das zeigt jeweils die zweite Zeile, zum Beispiel 104,6 beim Rumpf heißt 4,6% mehr Muskeln als beim Durchschnitt). Trainingstechnisch könnte ich da jetzt mitnehmen, dass ich mich vielleicht eher auf Oberkörper und speziell auf den Rumpf konzentrieren sollte.

Sektion (3) finde ich besonders interessant, hier werden die vorgeschlagenen Ziele des Trainings ausgewiesen. Das zeigt an, dass ich zunehmen soll! (Meine Mama und Oma würden zustimmen…) – Okay, wer ein ausgewogenes Bild hergeben will, sollte schon schauen, dass nicht nur Muskeln aufgebaut werden, sondern vielleicht auch etwas Fett. Oder so. Das würde auch zu einem ausgewogeneren D in (1) führen, und nicht zu so einem schiefen wie bei mir. Aber ich möchte das trotzdem nicht! Ich mag mehr bzw. stärkere Muskeln und weniger Fett am Bauch und am Hintern haben (bisschen geht da schon noch, ohne meine Figur zu verlieren). Also zunehmen ist jetzt nicht unbedingt mein Ziel. Hab doch „grad erst“ gute 8 Kilo abgenommen im letzten Jahr. 😉
Also Ziel ist von schlank auf schlank muskulös und nicht zu muskulöser Körperbau. (auf der Analyse der Körperbau Bereich, über (3). )

Insgesamt kann man also sagen „guat beinand“ und dass ich schon ziemlich fit bin.

Das konnte ich im Anschluss dann auch gleich beim ersten Training („Fitness“) beweisen. Hui, sehr anstrengend. Die Trainings werden dabei als 15 Minuten Übungen auf der Powerplate und 15 Minuten mit Kettlebell, Schlingen, Schwingstab oder ähnlichem gemacht. Und ich kann aus Erfahrung sagen, dass einem 30 Minuten davon wirklich reichen. Richtig lustig ist das nicht, dafür isses recht schnell vorbei 😉