Bewegungsdrang, me

Lernen

Dass ich neu-gierig bin, wurde ja schon mal thematisiert 🙂
Jetzt bin ich draufgekommen, dass das insbesondere auch für das Erlernen neuer Fähigkeiten zutrifft!

Dass mir Kurse wie Reiten, Tauchen und jetzt Tanzen so taugen, liegt zu einem großen Teil daran. Was neues lernen, zu üben und immer besser zu werden, das gefällt mir.
Was ich in meinem Tanzkurs lerne, werde ich nämlich nie für normales gesellschaftliches Tanzen einsetzen können, aber dafür gibt es jedes Mal neue Hausforderungen, bei denen ich Gelenke in Richtungen biege, wo sie natürlicherweise nicht hin gehören (bei mir zumindest).

Auf die Vermutung, dass ich dann wohl auch noch mal irgendwas studieren würde, musste ich allerdings sagen, dass das nicht wahrscheinlich ist. Mir Sachen erzählen lassen, die ich dann (am Besten noch auswendig) wiedergeben soll, das ist eine andere Art von lernen und liegt mir nicht so. Ich erweitere gern mein Wissen, aber nicht (mehr) auf diese Weise.

Aber Fähigkeiten, insbesondere Bewegungsabläufe, lernen, das liebe ich 🙂
Die, im Alltag überhaupt nicht brauchbaren, Figuren aus meinem Tanzkurs bisher:

Chacha: grundschritt, new york, spotturn, time step (im platz), under arm turn, alemana, turkisch towel, exit Spiral für Damen, back grundschritt.

Jive: Grundschritt, Change of place, whip und link, stop and go

🙂

Warum ich das hier aufschreibe?
Weil ich das bisher nicht über mich wusste, und neue Erkenntnisse gehören nun mal hierher.

me, Zumba

Angeberei

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So sehe ich aus nach einigen Wochen extremen Zumba-Trainings (sechsmal die Woche für acht Wochen).
Also ich kann nur sagen: es wirkt 😉

Zugegebenermaßen schaue ich nicht jeden Tag so aus, da müssen anscheinend auch die Sterne richtig stehen und die Mondphase stimmen oder so…

Bewegungsdrang, me, Zumba

Nicht sportlich

Ich würde mich nicht als besonders athletisch beschreiben.
Obwohl ich immer wieder mal was ausprobiert oder gelernt habe, das mir auch durchaus gefallen hat, bin ich doch an nichts so richtig hängen geblieben. (Tennis, Golf, Karate, Windsurfen, Surfen, Reiten, Inline-skaten, Schi fahren, snowboarden, Yoga, schwimmen, Fußball, … die Liste ist lang.)
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Beim Schulsport war ich teilweise mit Begeisterung dabei – aber dennoch nicht so gut wie die anderen. Erfolgserlebnisse gab es selten und nur wenn mein Ehrgeiz mich antrieb gleich schnell wie meine beste Freundin zu laufen.
Überhaupt, laufen!
Nein, das ist nix für mich. Da rennt man von A nach B (oder von A nach A, warum?), verspürt ein Brennen in den Oberschenkeln, dann den Knien, schließlich im Hals und in der Lunge, wozu? (Ich gebe zu, es besteht die Chance dass ich was falsch machte…)

Beim Snowboarden gibt es wenigstens ein Gefühl des Schwebens, der Kontrolle, Geschwindigkeit, Fliehkräfte – bisschen wie Motorradfahren, so betrachtet – was es die Mühe, zu lernen wie man in einem Stück einen Berg runterkommt, wert macht.
Auch wenn das Lernen, wie in meinem Fall, von blauen Flecken, viel Ärgern, etwas Angst und einer riesigen Portion Sturheit geprägt war.

Als Gelegenheitssport werden Snowboarden, Reiten und Tauchen sicher weiter betrieben, vielleicht auch wieder Tennis, einfach weil ich es kann. Aber etwas wo ich trainiere, auf Ziele hinarbeite, das ist doch relativ neu.

Wenn ich jetzt höre, dass Leute glauben ich wäre so sehr sportlich… Dann muss ich das verneinen und meinen Genen danken. Ja, ich sehe athletisch aus, einiges an Muskeln ist da, durchs Abnehmen in den letzten Monaten auch noch besser sichtbar, aber echt: viel kann ich dafür nicht.
Und hätte mir vor einem Jahr jemand gesagt, dass ich mal als Trainerin arbeiten (wollen) würde… 😀