Politik

Zur Wahl

Es geht nicht anders, ich muss auch das ein bisschen kommentieren…

  • Bei uns blieb eigentlich alles beim Alten, ein sympathischer und fähiger Bürgermeister bringt halt manchmal mehr als eine „Parteizugehörigkeit“. Da wird man schon mal zum Wechselwähler.
  • Modriach ist unspannend und trotzdem interessant: 2005 100% für die ÖVP, 2010 100% für die ÖVP. Tja, wenn’s nix anderes gibt…
  • in Edelschrott gibt es seit ein paar Monaten (Jänner glaube ich) einen jungen Bürgermeister (26). Und seine erste Wahl darf er gleich mit einem „Erdrutschsieg“ feiern. (von 53,8% auf 68%)
  • je mehr Stadt desto weniger Wahlbeteiligung – klar, Zugezogene identifizieren sich oft nicht mit dem Gemeinderat, ging mir auch so in Köflach und Stallhofen.
  • die bisher einzigen Plakate mit „Danke“ Pickerl habe ich heute in Bärnbach von den Grünen entdeckt. Nur schade, dass die keiner gewählt hat… Ups. Die ÖVP sollte ihre Plakate nicht so giftgrün halten 😉

Mehr zu den Gemeinderatswahlen auf der Kleinen Zeitung und den Seiten der Landesregierung.

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Rauchverbot

Es wird wieder diskutiert, diesmal, wie zu erwarten, über ein generelles Rauchverbot in Gaststätten.

Auf dem Weg zur Arbeit zwei Meinungen von Ö3 Hörern gehört:

Eine junge Dame, die meinte, auch wenn sie Nichtraucherin wäre, wäre sie gegen ein Rauchverbot, da das ja einen Eingriff in die persönliche Freiheit bedeute.
Meine Liebe, es geht um ein Rauchverbot in Lokalen, nicht ein absolutes Tabakverbot. Sie dürfen Ihrer persönlichen Freiheit gern im Freien ihren Lauf lassen. Die Einschränkung meiner persönlichen Freiheit und die der KellnerInnen wenn Sie uns ins Gesicht paffen, scheint Ihnen ja nicht so wichtig zu sein.

Und dann ein junger Mann, für den ein Glas Bier und eine Zigarette (oder was anderes Rauchbares, wie er andeutete) in einem Lokal zur Kultur gehört. (Echt? Hm.) Dieser meinte, dass die Frage des Rauchens oder Nichtrauchens für die Wirte einen wirtschaftlichen Faktor darstellen würde. Daher hätte er die tolle Idee, dass die Wirte selbst entscheiden sollten, ob Rauchen erlaubt sein sollte oder nicht.
Hm, den wirtschaftlichen Gedanken hat er wohl nicht ganz zu Ende gebracht… Einen wirtschaftlichen Faktor (Leute die sich entscheiden in ein Raucherlokal zu gehen, weil dort sowohl Raucher als auch Nichtraucher anzutreffen sein werden) stellt das Ganze gerade dann dar, wenn jeder selbst entscheiden darf. Eine einheitliche Regelung schafft Gleichheit und dann entscheiden wieder andere Faktoren ob Menschen ein Lokal besuchen oder nicht. Rauchen müssen sie in jedem Fall im Freien. Logisch? Ich denke schon.

Ich würde ein generelles Rauchverbot in Lokalen natürlich begrüßen. Klar, als Nichtraucherin und Gasthauskind ist diese Meinung zu erwarten. Aber ich kenne auch viele Raucher, die es hassen wie die Kleidung und die Haare nach einer Nacht in einem verrauchten Lokal stinken und wie sich der Hals und die Stimme am nächsten Tag verhalten.

Es könnte doch ganz nett sein, zwischendurch mal ins Freie zu gehen, oder? 😉

(Und wow, stinken meine Finger heute nach einmal Badewanne, einmal Dusche und viel Händewaschen und cremen noch nach Rauch wegen dem Auswaschen der Aschenbecher… wähhhh.)