Been there, done that

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Meine Weltkarte ist ja mittlerweile schon ganz gut gefüllt, und wenn ich Dokus über ferne Länder sehe, denke ich immer wieder: da war ich schon.

Im Moment schaue ich gerade die Departures Reihe und bin bei den Neuseeland Folgen angekommen. Als die Burschen mit der Fähre von Wellington nach Picton übersetzen, fällt mir ein dass ich das auch gemacht habe. Nur in die andere Richtung. Und mit der Herausforderung den Campervan in den Bauch des Schiffes zu manövrieren. Und plötzlich hab ich ganz schön Respekt vor mir. Nicht immer sind mir meine Abenteuer so bewusst – am allerwenigsten wenn ich grad mitten drin stecke. Dann mache ich einfach.

Komme ich nach Hause wird mal erzählt, aber so richtig spannend finde ich es meistens noch immer nicht. Erst mit ein wenig Abstand kommt die Realisation was da eigentlich passiert ist. Zum Beispiel auch mit einem lustigen Wodkagetränk, nur in ein Handtuch gehüllt, am Fenster im 36. Stock in Las Vegas mit Blick auf den Strip, gesessen zu sein. Oder am Grand Canyon bei Sonnenuntergang. Oder in einem Hubschrauber über den Twelve Apostles. Oder im Shinkansen nach Kyoto.

Der Neuseeland Trip wird lange, wenn nicht immer, der beste, aufregendste und abenteuerlichste bleiben. Und es ist schön, diese Erinnerungen in einem zu haben. Zusammen mit der Erkenntnis das alles (allein) geschafft zu haben.

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Hei Matau

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Ein Hei Matau ist ein traditionelles Symbol der Maori in Form eines stilisierten Angelhakens und symbolisiert Stärke, Glück und sichere Reise über das Wasser.

Meins ist aus Knochen gefertigt, hat ein Inlay aus einer Paua Muschel und ist heute angekommen. In NZ hatte ich keines gefunden.