Abenteuer, Australien, die große Reise

Große Straße am Ozean

Heute hieß es also schon Abschied nehmen von Daniela, war wirklich eine super Erfahrung 🙂
Um sieben Uhr früh wurde ich direkt bei der Haustür von Eric von Escape Discovery Adventures abgeholt und nachdem der Bus mit zehn Leuten voll war, ging es Richtung Westen, über Geelong und Apollo Bay zu den Twelve Apostels und London Bridge. Dazwischen gab es Morning Tea am Strand, mit Tim Tams, Lamingtons, Anzac Biscuits und – Vegemite! Da ich auch eine Ehren-Australierin für diesen Tag sein wollte, aß ich das Zeug, obwohl ich schon weiß, dass es grauslich ist. “It’s an acquired taste“ ist der diplomatische Ausdruck dafür.
Um zu erfahren was das alles genau ist, müsst ihr bitte selbstständig Google bemühen, das ist mir am Smartphone zu mühsam. 😉

Die Gruppe war echt nett und bestand aus 2 Queenslandern, die ursprünglich Kiwis sind, 2 New Yorkern, 2 Neuseeländern (= Kiwis!) und 3 Italienern.
Nach dem Frühstück (oder vorher?) ging es zu einem Golfplatz um Roos zu suchen, was nicht wirklich schwer war. Es lagen, hüpften und grasten einige auf dem Rasen herum, manche inklusive Joeys*.
Später sahen wir auch Koalas und einen Haufen bunte Vögel.

Die Fahrt war super, das Wetter genial, die Musik chillig und Lunch und Dinner ausgezeichnet 🙂

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Mein Highlight war sicher der Helikopterflug bei den Twelve Apostels. Im Hubschrauber mit nur drei Passagieren durfte ich vorne beim Piloten sitzen! (Es gab auch einen Heli mit sieben Leuten drin.)

Rechtzeitig wieder in Melbourne bei der schon bekannten Southern Cross Station ging es um 21:30 mit dem Skybus zum Flughafen. Beim Einchecken sind sie hier ganz genau und überprüfen gleich das Visum, wenn man wieder zurück nach Australien will. Danach kommt die Passkontrolle, Security und noch Customs (Zoll). Jetzt sitze ich am Gate, ärgere mich über das sooo langsame Netz** und warte auf den verspäteten Flug.

* viele Fremdworte diesmal. Google ist euer Freund. Ansonsten erkläre ich auch alles gerne in den Kommentaren oder von Angesicht zu Angesicht. 😉

** extra eine 3G Karte im Handy und dann gibt es hier nur GPRS, vermutlich damit der Flughafen 4AUD für 15 Minuten Internet verlangen kann…

Australien, die große Reise

Eureka!

Nach einem intensiven Regenguß in der Früh kam um 9 netterweise die Sonne heraus, gerade rechtzeitig für meinen Start Richtung City.
Mit zwei Trams fuhr ich nach South Melbourne um einen FH Kollegen zu treffen, den es arbeitstechnisch nach Australien verschlagen hat (lucky him, Danke nochmal für den Brekkie Burger!).
Kurz vor Mittag bewegte ich mich wieder Richtung Federation Square, lief am Fluß entlang, bis ich zum Southgate kam. Dort war richtig viel los, es war der Tag des Eureka Climb. Das Eureka Skydeck ist das höchste Residential Building der Southern Hemisphere, aber das behaupten irgendwie alle. Jedenfalls ist es höher als das Q Deck in Surfers Paradise auf dem ich in 2008 war. Rauf ist für mich immer eine Option und das schöne Wetter machte die Aussicht wirklich großartig. Dass es oben nach Schweiß und Sportschuhen duftete, war den Läufern zu verdanken, was aber den generellen großartigen Eindruck nicht minderte. Danach fuhr ich eine halbe Runde mit der gratis Circle Tram. Im Center lief ich ein bisschen herum, durch eine Mall und dann auf den Federation Square, bevor es versorgt mit Dinner (wieder Sushi Rolls, was soll ich sagen, ich steh auf das Zeug) zurück zu Danielas Appartement ging. Australische SIM-Karte aktiviert, ein bisschen geplaudert, und um halb zehn ab ins Bett und den Wecker auf kurz nach sechs gestellt…

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Oh, am Strand in St. Kilda war ich auch noch 🙂

die große Reise

Endlich wieder Australien!

Ich gebe es ja zu, während dieser langen Reise ist mir schon das eine oder andere Mal der Gedanke gekommen,  warum ich mir das eigentlich alles antue. Ich meine, drei Nächte ohne Bett sind einfach hart. Komische Nahrung (wenn auch erstaunlich schmackhaft – für Flugzeugessen), komische fremde Leute, Gerüche, Geräusche, Offizielle … alles das macht einen Trip dennoch spannend, aber im vorliegenden Fall auch sehr müde…

In Melbourne angekommen musste ich erst durch Immigration, Customs & Quarantine. Mit meinen Nüssen in der Tasche und meinem minimalen Gepäck hatte ich schon Befürchtungen dass ich hier aufgehalten werden würde. Ging aber, die Passkontrolle dauerte aber und die Schlange war ähnlich derer in den USA. Naja.
Nachdem alles clear war machte ich mich gleich mit dem Skybus auf den Weg in die City. Und da ergriff es mich das erste Mal auf diesem Trip: ich bin wieder in Australien und es ist geil! 🙂

Im 7-eleven an der Southern Cross Station versorgte ich mich mit einem Getränk das mit “Rehab“ Funktion wirbt, genau richtig für mich, und mit zwei Rollen Sushi. So gehört Sushi! Eine große Rolle zum runterbeißen und günstig. Nicht so ein Kästchen mit eleganten Mini-Röllchen die ein Vermögen kosten. Bin gespannt ob es diese Rollen auch mal zu uns schaffen…

Mit der Tram Nummer 75 ging es dann einer ganze Weile durch Melbourne in Richtung östliche Vororte zu Daniela, meiner airbnb Gastgeberin. Da die Ticketmaschinen eine geradezu unglaubliche Anzahl an Münzen verlangen und ich noch nicht so viel Kleingeld hatte, bin ich kurzerhand schwarz gefahren. Ein wenig nervös suchte ich dann den richtigen Stopp und mit einem kurzen Fußweg erreichte ich Danielas Zuhause. Sie war gsd zu Hause, telefonisch konnte ich die nämlich zuvor nicht erreichen. Sie ist sehr nett und unglaublich gastfreundlich und bemüht und das Appartement ist großartig!

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Skyline von Melbourne vom Schlafzimmer aus

Mein Zimmer hat einen Balkon mit Blick auf die Skyline, ein großes Bett und einen Fernseher. Den werde ich jetzt gleich nutzen, und selig in meine Jetlag Träume entschwinden.