Abenteuer, Musik, reisen, Zumba

La dotta e la grassa

Die Gelehrte und die Fette – das ist nun nicht sehr charmant, aber da es sich um eine Stadt handelt, sind die Spitznamen dann doch nicht so schlimm 😉

Bologna, Flickr Image

Gemeint ist damit Bologna, Hauptstadt der Emilia Romagna in Italien, älteste Universitätsstadt, kulinarisches Zentrum Italiens (Europas?). Unglaubliche Altstadt und erhaltene Bauten.

Und da geht’s, nach einer fixen Idee gestern nach einem abendlichen Cider, im Juli hin. Für ein Wochenende. Ende Juli wäre nun nicht meine bevorzugte Reisezeit für Mittelitalien (ich bin ja nicht komplett daneben), aber am Sonntag den 24. Juli gibt es im relativ nahen Städtchen Cesena ein Konzert, das so vermutlich nur einmal im Leben daher kommt: die größte Rockband der Welt (~ 1000 Menschen) spielt die besten Rockhits aller Zeiten. Live, in einem Stadion.
Das klingt großartig dachte ich mir. Und da will ich dabei sein, dachte ich mir auch. Und dann, dass es doch blöd ist, dass ich Ende Juli ja schon nach Orlando fliege (also, nicht dass ich fliege, nur der Zeitpunkt…). Und dann hab ich noch ein wenig weiter nachgedacht.

Kurz gesagt: ich fahre nun statt am Montag schon am Freitag nach Budapest, und fliege am Freitag nach Bologna. Schau mir die Stadt an und fahre mit dem Zug zum Konzert, fliege am Montag zurück nach Budapest, wo dann der schon geplante Orlando Teil startet:

  • Übernachtung in der Nähe Flughafen BUD
  • Dienstag früh nach Miami
  • Airbnb Übernachtung Nähe MIA
  • Mi Bus nach Orlando
  • Convention Donnerstag bis Sonntag
  • freier Tag am Montag
  • Di mit Bus zurück nach Miami, Flug nach Budapest,
  • Mi Ankunft BUD und Übernachtung
  • Do Heimfahrt

So lieber Silencer, wenn du dann wieder Netz und WordPress und so hast: her mit den Tipps für die Region! (Vermutlich gibt’s nach dem Konzert eine Nacht in Forlì).

Abenteuer, Kreuzfahrt

Abenteuerurlaub auf dem Atlantik – Bericht (6)

Es geht dem Ende zu. Aber zwei Highlights gibt’s noch.

Donnerstag 06.11., St. Thomas, US Virgin Islands

Der Tag meines ersten Meerestauchgangs!
Runter vom Schiff, rein in ein Taxi und ab nach Coki Beach. Dort war ich etwas zu früh, aber macht ja nix, konnte ich im Meer noch ein wenig schwimmen und mal schauen wie das Wasser so ist. Es gab etwas Strömung, und eine Ground-swell, die den Sandboden etwa aufwirbelte und so für nicht-optimale Sicht sorgte – aber dafür war ich die einzige Taucherin, die den Strandtauchgang gemacht hat 😀
Ein ganzer Guide, nur für mich alleine!

Coki Beach
Coki Beach

Das Herrichten und Anlegen der Ausrüstung war dann schnell erledigt – kein Wunder, wenn man keinen Anzug braucht. Ich hatte nur Bikini, mein Rash Shirt und die Tarierweste „an“. Das Wasser hatte ca. 27°C 🙂
Für 55 Minuten blubberte ich also dahin, Probleme hatte ich überhaupt keine, weder mit der Ausrüstung, noch mit der Strömung. Diese war sogar ziemlich lustig, soo stark war sie auch wieder nicht, sie reichte gerade mal zum sehr gemütlichen Dahingleiten, ohne dass man was tun musste. 🙂
Auf meine Tarierung war ich besonders stolz, ich bin immer ganz neutral gewesen, bisschen zappeln musste ich nur wenn mir der Guide am Grund was zeigen wollte und ich dann direkt nach unten sollte. Gesehen hab ich einiges, sehr bunt war das Riff allerdings nicht, aber ist halt eine andere Art als im Indischen Ozean oder im Roten Meer.

Schön war das! und mein Highlight der Reise, abgesehen von der Kreuzfahrt an sich und den Leuten.

Freitag, 07.11., Seetag und White Hot Party

Das nächste Highlight war die sehr sehr lustige und sehr tanzintensive White Hot Party, eine „Kult-Party“ von Norwegian.
Mit meinen neuen Freunden shakte ich einige Stunden lang (höchste Punktezahl am Shine bisher!) und genoß die gute Stimmung, den Vollmond und die Atmosphäre der karibischen Nacht an Deck.

 

White Hot Party
White Hot Party

Meine allerletzte Zumba Stunde der Kreuzfahrt hatte ich zuvor am Nachmittag, und obwohl sie wieder nicht überlaufen war, hatten wir viel Spaß. Ian war das erste Mal dabei und sehr tapfer obwohl er sich im Übereifer ein Band etwas überdehnte oder so 😦
Bei der folgenden Verabschiedung wurde ich dann doch auch gelobt und mit durchwegs positivem Feedback bedacht, sogar ein kleines Dankeschön in Form von Schokolade wurde mir überreicht 🙂 – einziger Verbesserungsvorschlag: mehr Augenkontakt. Dem stimme ich zu 🙂

Samstag, 08.11., Seetag und Abschied nehmen

Einem gemütlichen Seetag am Pooldeck mit ein bisschen Jacuzzi und einem kleinen Neben-Abenteuer mit einem netten jungen Mann folgte der Abend des Abschieds. Letzte Drinks wurden eingenommen, die Eindrücke der Reise noch einmal verglichen und Pläne für Wiedersehen geschmiedet. Zwischendurch  ging ich am Nachmittag mal packen und stellte meinen Koffer dann wie angewiesen vor die Tür.
Bis nach Mitternacht saß ich mit meiner Gruppe auf dem Pooldeck, bis wir von den Reinigungskräften „vertrieben“ wurden, da sie das Deck sauber machen mussten.

Sonntag, 09.11., Miami im Regen und mit dem Greyhound nach Key Largo

Für meinen Ausschiffungstag hatte ich bereits im Vorfeld den Hop On Hop Off Bus für Miami über die Reederei gebucht (und bezahlt). Daher war der Prozess ganz simpel und ich brauchte nur Anweisungen und dann einer Schlange folgen. Alles einfach und ziemlich schnell vorüber. Ich hätte es auch noch ein wenig länger ausgehalten auf der Epic muss ich sagen. Zu meiner Freude war Katy auch im selben Bus und so verbrachten wir den halben Tag noch gemeinsam – und trotzten dem Regenwetter in Miami. Kein schlechtes Wetter auf der ganzen Überfahrt, aber in Miami muss es plötzlich wie aus Eimern schütten. Nunja. Viel gesehen haben wir demnach nicht, aber ich komme ja wieder.
Nach einem netten späten Lunch mit Katy begab ich mich dann zum Flughafenbus. Am Flughafen dann gleich zur Info, dann in ein Taxi und zur Greyhoundstation. Ohne Mietwagen und mit kleinem Budget hat man nicht sehr viele Optionen. Der Bus war aber vollkommen okay, und der Fahrer so nett und besorgt, dass er mich eigentlich gern vor die Tür des Hotels gefahren hätte. Es hat geregnet und es war dunkel, aber das Hotel konnte ich dennoch schnell finden und auch wenn die Straßen in Florida nicht zum Spazierengehen gedacht sind, haben es mein Koffer und ich doch ganz gut geschafft. Vermutlich waren wir aber die ersten die den Weg vom Highway zum Hotel zu Fuß bestritten haben 😀

reisen

Am Planen

Es sind ja nur noch 333 Tage.

image

Das Ziel:
Natürlich so viel wie möglich in einer Woche bzw. eigentlich nur fünf Tagen unterzubringen. Und dabei gemütlich bleiben.

Aktueller Planungsstand:
9.11.
Mietwagen abholen
Nach Naples, Abend am Golf
Fahrzeit: 2h

10.11.
Everglades
Airboat fahren +2h
Anhinga Trail +1h
Key Largo
Fahrzeit 3h

11.11.
Pennekamp State Park +1h
Key West
Fahrzeit 2h

12.11.
Bahia Honda SP +1h
Marathon: Dolphins +2,5h
Miami Beach
Fahrzeit 3,5h

13.11.
Rückflug

14.11.
Ankunft zu Hause

Wichtigste Punkte: über Overseas Highway nach Key West und Delfin schwimmen in Marathon.
Nettes Plus: am Golf von Mexiko in Naples, Anhinga Trail und Miami Beach.

Davor natürlich die nicht ganz unwesentliche Kleinigkeit der Transatlantik Kreuzfahrt.

Unterwegs: von 26.10. bis 14.11., nicht ganz drei Wochen.

Ich hoffe das Schiff gefällt mir im Mai 🙂
Sonst muss ich mir ja was anderes einfallen lassen!