Kreuzfahrt, reisen

Es wird wieder episch

Bei dem Namen des Schiffes bleiben (schlechte) Wortwitze halt nicht aus.

Im Herbst 2016 gibt es also eine Neuauflage der Kreuzfahrtabenteuer – der Rückflug wurde gebucht, es gibt also nun kaum mehr eine Chance für einen Rückzieher 🙂

Das ist schon okay so, denn obwohl ich mir bis vor kurzem noch unsicher war, ob ich denn schon wieder auf ein Schiff wollte und ob die Zeit nicht besser als Gasttrainerin in einem Resort auf Kuba genutzt wäre, fiel die Entscheidung als ich mal alle Punkte die für die Kreuzfahrt sprachen aufgelistet hatte (in einer Whatsapp Konversation, aber ist ja egal), dann doch ganz leicht.

Der Rückflug, den ich gefunden hatte, erleichterte das Ganze dann noch. Es geht nämlich von Orlando (das Schiff endet die Reise in Port Canaveral) über Oslo nach Wien, auf der Langstrecke mit dem Dreamliner, um ziemlich gute 310 Euro.

In Orlando geht’s erst spät los, also vorausgesetzt ich komme rechtzeitig vom Schiff runter und die Immigration hält mich nicht auf, habe ich auch noch Zeit für einen der Themenparks… Universal, Epcot oder doch Magic Kingdom? Das wird dann noch eine schwere Entscheidung, aber wenn ich schon mal dort bin muss das schon mitgenommen werden.

Zu Mittag am nächsten Tag komme ich dann in Oslo an, und hoffentlich bin ich trotz Jetlag in der Lage etwas von der Stadt zu sehen – ein Hakerl gibt’s auf alle Fälle auf meiner „Europäische Hauptstädte“ Liste. 😉
Die bereits ausgekundschaftete Unterkunft liegt mitten im Zentrum, beim Bahnhof, da muss doch was gehen… Für Tipps bzgl. schlafen in der Economy bei generell schlaflosen Reisenden bin ich dankbar.

Am nächsten Morgen geht’s dann zurück nach Wien und Richtung Heimat.

Das Schiff selbst macht auch eine schöne Tour und startet in meiner Lieblingsstadt Barcelona (da müssen dann unbedingt mindestens zwei Tage davor verbracht werden), dann schippern wir Richtung Teneriffa, und weiter in die Karibik nach Puerto Rico. Ist ja schon lang auf meiner internen will-ich-mal-hin Liste.

Dazu gibt’s Getränkepaket und Specialty Dinner Paket auf dem Schiff und natürlich die nette Begleitung (nämlich wieder meine Kreuzfahrtgruppe von Epic und Escape). Und wahrscheinlich kein Zumba, damit es Urlaub bleibt und sich auch so anfühlt.

Klingt doch gut, oder?

Abenteuer, Kreuzfahrt

Abenteuerurlaub auf dem Atlantik – Bericht (5)

Samstag 01.11. – Langsamer Tag

Heute hatte ich mein Frühstück mit Müsli und Früchten auf dem Pooldeck, wo ich der Cumbia Klasse zusah. Dann wechselte ich an ein Fenster in O’Sheehan’s und hörte Musik. Gefolgt vom halben Tag im Spa, bisschen Sauna, warme Liege, Relax Lounge, Wasser, warme Liege. Spätes Mittagessen um ca 3 im Freien (Nachos) und ins Zimmer, fernsehen.
Am Abend bin ich nur kurz zum Buffett (Salat und Lachs) und dann ins Bett.

Sonntag 02.11. – Es wird karibisch!

Das Wetter bisher ist wirklich fabelhaft, und jetzt, mitten im Atlantik, wird es auch jeden Tag wärmer. Schon um 5 Uhr morgens hat es 23 Grad und das wird bis ca 30 hoch gehen. Die Liegen an Deck sind alle besetzt, auf dem Balkon ist es zu heiß.
Nachdem ich in O’Sheehan’s am Fenster sitze und den fliegenden Fischen zusehe und Musik höre, finde ich mich im Schatten hinten auf dem Pooldeck wieder. Dort bleibe ich, unterbrochen vom Mittagessen (Salat und Eis), bis kurz vor Start meiner Zumba Klasse.
Es waren diesmal weniger Leute, drei vom letzten Mal und Dave.
War lustig und für mich trotzdem okay, ich mag vorn stehen und tun und zwischen helfen und erklären tatsächlich.

Nach dem Duschen schaute ich zu Shakers, und ging dann zu Taste zum Abendessen. Das Essen war nicht sehr besonders diesmal.
An dem Abend gab es die Show ‚Dancing with the Epic Stars‘ im Atrium. Das war ein wildes Herumgehüpfe und hatte mit Tanzen fast gar nichts zu tun, was ich schade fand. Danach ging ich zurück in die Kabine und bald schlafen.

Montag 03.11.

Sehr sonnig.
Ruhiger Tag, bisschen Bars und lesen auf Balkon und Deck 18. Das erste Mal Wasserrutschen, mit Brian, Darren und Ken.

Norwegian Epic Pool Deck und Wasserrutschen
Norwegian Epic Pool Deck und Wasserrutschen

Dienstag 04.11.

Frühstück
Pooldeck
Der erste Tag der richtig bewölkt war, bei der Hitze aber angenehm.
Kleines Mittagessen, Schläfchen, und Zumba mit wieder weniger und einem mehr.
Duschen.
Einladung zum Abendessen in Le Bistro, dem französischen Zuzahl-Restaurant, mit Bill, Robert und Christine.

Die Speisekarte
Die Speisekarte

Shakers, Spice und Bliss.
Um 11 Bud Andersen im Theater („Adult Show“), dann Bliss bis 01:15 mit Erica und Tatiana.

Mittwoch 05.11.

Das erste Mal wieder Land – St. Maarten.
Zur Feier des Tages ließ ich mir das Frühstück in die Kabine bringen.

Room service breakfast

Geschlafen hatte ich kaum, daher konnte ich Anfahrt und Sonnenaufgang gut verfolgen.
Nach dem kleinen Frühstück ging es runter vom Schiff zur Delfin Tour.
Neben uns im Hafen: Westerdam, Celebrity Reflection, Explorer of the Seas und Oasis of the Seas!

Ziemlich voll in St. Maarten!
Ziemlich voll in St. Maarten!

Mit kleinem Boot ging es auf die Nachbarinsel Anguilla, zum Dolphin Adventure. Viele Leute, Massenabfertigung, aber trotzdem okay.

Schwimmen mit Delfinen auf Anguilla
Schwimmen mit Delfinen auf Anguilla

Lunch, Boot, Schiff.
Poolbar und Wasserrutschen mit Brian und Katy.
Sail away Pooldeck, Abendessen im Garden Café, Shakers, Legends in Concert, Bett.

Abenteuer, Kreuzfahrt, Zumba

Abenteuerurlaub auf dem Atlantik – Bericht (4)

Land! 29. Oktober 2014

madeira

Der Tag auf Madeira war nicht so toll wie geplant, da ich meine Pläne für Florida umschmeissen musste und dafür Internet brauchte. Das war also die Mission des Landgangs. Leider war sie frustrierend statt erfolgreich, da kein gscheites freies WLAN gefunden werden konnte. Wieder an Bord und nach Nachfrage bei Guest Services durfte ich aber bei denen hinter die Kulissen und einen PC mit Internet benutzen.
So konnte ich das Mietauto stornieren und ein Hotel in Key Largo für drei Nächte buchen und gleich bezahlen.
Es bleibt jetzt noch ein Hotel zu stornieren sowie den Tauchgang in Key Largo.

Nach einem Telefonat mit meiner Mutter ging es zum Lunch ins Garden Café (Chicken Popcorn, Karfiol-Fenchel Gratin und Caesars Salad).

Danach ins Spa, und um 5 war ich am Pooldeck für das Ablegen. Kurzes Telefonat mit Oma – schließlich hatte ich noch ein europäisches Handynetz 🙂
Bei der Gelegenheit wurde auch gleich noch der Polizeiposten in meiner Bezirkshauptstadt angerufen, um zu melden, dass mein Führerschein gestohlen worden war. Ich hatte nämlich nachgelesen, dass das innerhalb von 2 Wochen gemeldet werden muss. Der Polizist war allerdings wenig erfreut dass er von so weit weg angerufen wurde, und verstand auch gar nicht so richtig was ich wollte.
„Wo ist er gestohlen worden?“
„In Barcelona.“
„Und wieso rufen’S da mich an?!?!“
„Ähm…“
„Und wo sind’S jetzt?“
„In Madeira.“
„Wieso? Ha? Des is ja viel zu teuer!“
„Aber ich muss des melden, dachte ich!“
„Kommen’S her wenn’S wieder daheim sind, des is zu teuer“ – *legtauf*

Okay. Ich betrachtete das mal als erledigt.
Die Abfahrt von Funchal und den Sonnenuntergang beobachtete ich auf Deck 18, mit einer Flasche Strongbow.

Um 7 traf ich die Jungs im Shakers und chattete ein wenig, sie gingen zum Dinner, ich zur Sushi Bar. Ein kleines aber sehr leckeres Abendessen, und mit sehr netten Servicemenschen, die sich mit mir unterhielten.
Das Timing war perfekt um zu Headliners zu gehen und zu schauen ob ein Platz frei ist. Mindestens ein Platz ist ja immer frei, also konnte ich den Comedian Bud Andersen sehen, den ich sehr lustig fand.
Danach schnell duschen und stylen für die Disco Nacht, die zuerst in Spice H2O war, und dann aufgrund von Regen ins Bliss verlegt wurde. Ein paar waren verkleidet, und auch ich hab mich bemüht – und eine Menge Komplimente dafür bekommen.

Nachdem wir quasi die Karaoke Show gecrasht haben, und die Sänger noch ihre Schlaflieder fertig machten kam irgendwie nicht so richtig die Partystimmung auf und um 12 ging ich in die Kabine.
Uhr war schon wieder zum zurück stellen. 🙂

Hui, ganz schön viel los auf so einem Schiff 😉

Extrarunde – 30. Oktober 2014

Ich schlafe richtig gut auf dem Schiff, es gibt kaum Bewegung. Bisher bin ich jeden Tag pünktlich um 6 Uhr aufgewacht, egal ob die Uhr zurück gestellt wurde oder nicht 🙂

So auch an diesem Morgen, der routinemäßige Check der Navigationsinfo im TV brachte allerdings eine Überraschung: wir fuhren in die falsche Richtung!

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Zehn Minuten später kam auch schon ein Helikopter für eine medizinische Evakuierung. Direkt über meinem Balkon.

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Nach einem Frühstück im Garden Café legte ich mich versuchsweise in die Sonne auf Deck 18, das war aber doch zu kalt und so besuchte ich wieder mal das Spa.
Dann auf den Balkon in die Sonne, und um 13 Uhr besuchte ich O’Sheehans fürs Mittagessen (Burger), wo ich die Chachacha Lektion im Atrium beobachten konnte.
Danach gab es ein Mittagsschläfchen in der Kabine und ein bisschen fernsehen.

Um 18 Uhr startete ich meine Zumba Playlist zum Üben, danach duschen und herrichten und zu Shakers, wo Ian seine Mozartkugeln bekam.
Dann ging ich runter zu Taste und Manhattan, stellte fest dass beide die selbe Karte für das Dinner hatten und entschied mich aufgrund der kürzeren Schlange für Taste. Ich bekam einen Beeper und musste 15 Minuten warten, dafür gab es ein Glas Sekt.
Das Abendessen war diesmal sehr viel schneller erledigt als am Dienstag, ich hatte Mojito Shrimp Ceviche und Roasted Chicken Breast, mit Broccoli und Püree.
Da dann noch massig Zeit war bis zur Blue Man Group, wanderte ich durch die Decks und fand im Shakers Miriam, Trevor und Greg. Die bekamen auch Schokolade und Greg lief sogar zurück in die Kabine um mir was zurück zu geben: einen kleinen Bär in Mountie Uniform! 🙂

Dann zur BMG, gefolgt von Bliss, wo die Party schon in vollem Gange war, und ich mit den anderen bis halb eins oder so tanzte.

Halloween und Zumba – 31. Oktober 2014

Der Tag war sehr ruhig mit Spa, lesen und zwischendurch etwas essen.
Lunch: Salat, Nachos
Dinner, spät im Garden Café mit Marius, Darren und Eric.

Am Nachmittag war ich schon etwas nervös wegen meiner Zumba Klasse und ging die Lieder noch mal durch. Um 16:30 ging es dann los, es waren 9 Tänzer glaube ich und drei die sich für Zusehen entschieden. Die Choreo lief gut, das Schiff schwankte ein wenig, was alles noch ein wenig spannender machte.
Ich war auf der Bühne mit Scheinwerfern, und das mit Nervosität und Bewegung führte dazu dass ich schwitzte wie bei den Freitags-Stunden.

Danach duschen und herrichten für Halloween, es gab eine Party der FOD Meute in der Bliss Lounge, und danach eine Parade über das ganze Schiff. Im Garden Café aßen wir eine Kleinigkeit bevor ich nach hinten zu Spice H2O ging, für die Schiffsparty. Dort tanzte ich bis halb eins mit den anderen.

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Abenteuer, Kreuzfahrt, reisen

Epic Teaser

Nach langem nun doch noch ein kurzer Bericht von meiner Probe-Kreuzfahrt! (Es war aber auch viel los bei mir inzwischen 🙂 )

Mein Reisetag begann mit einer Fahrt nach Preding, wo mein Auto abgestellt wurde. Danach ging es, nun mit doppelter Begleitung, mit Privattaxi weiter zum nächsten Bahnhof und von dort mit dem Zug über Graz und Wien zum Flughafen Schwechat. Am Flughafen wurde dann die dritte österreichische Begleitung aufgegabelt und gemeinsam wurde dann dem Abenteuer im Wartebereich des Gates entgegen gefiebert. Ich gab meine letzten Infos weiter und bald konnten wir auch schon in den Flieger Richtung Barcelona.

Wir kamen abends in Barcelona an, nahmen den Aerobus bis zum Placa Catalunya und nach einem kurzen Fussmarsch in der Passeig de Gracia erreichten wir unser Hostel. Wo die Fünfte im Bunde bereits vor der Tür auf uns wartete 🙂
Das Zimmer war schnell bezogen (heißt die Koffer und Taschen abgestellt, die Toilette benutzt und aus den Reiseklamotten gewechselt) und schon ging es zum gemeinsamen Abendessen in eine Tapas Bar ganz in der Nähe (50m vom Hostel entfernt 🙂 )

Wir probierten uns einmal quer durch die Tapas Auswahl, vernichteten zwei Krüge Sangria und dann noch Desserts und waren danach sehr satt, sehr glücklich und voller Vorfreude.

Am nächsten Morgen checkten wir dann gleich aus unserem Vierbettzimmer aus und machten uns zu Fuß auf den Weg Richtung Rambla, wo wir in eine Seitengasse abbogen um in einem kleinen, empfohlenen Lokal zu frühstücken. Typisch spanisch war das eine etwas langwierige, aber sehr leckere Angelegenheit 🙂

Bei der EinschiffungNach diesem kulinarischen Start in den Tag hüpften vier von uns in einen der Hop On Hop Off Busse um zumindest ein bisschen was von der Stadt zu sehen. Das Wetter war hervorragend, der Verkehr dicht, und der Bus hatte später technische Schwierigkeiten und wurde getauscht, aber das machte uns eigentlich nichts aus. Zeitlich waren wir voll im Rahmen und ca. um 14 Uhr trafen wir in der Nähe der Columbussäule wieder auf unsere Abtrünnige und machten uns mit dem Hafenshuttlebus auf den Weg zum Schiff.

Die Gepäckabgabe und der Check In beim Schiff gingen problemlos und schnell vonstatten, und nach der Sicherheitskontrolle gab es noch die Möglichkeit Kleinigkeiten (Taschen, Sonnenbrillen, Barcelona Souveniers und … Alkohol) zu kaufen. Wir kauften eine Flasche Rotwein und eine Flasche Weißwein, die zwei von uns in ihren Taschen an Bord schmuggelten – eigentlich ist für mitgebrachten Wein eine „Entkorkungsgebühr“ zu entrichten, aber es wurde beim Betreten des Schiffs nicht mehr kontrolliert.

Mit großen Augen und viel Staunen und Aufregung ging es über Rolltreppen und sowas wie Gangways endlich an Bord der Epic. Sie ist wirklich gewaltig! Das besondere an diesem Trip war, dass drei von uns fünf Damen bereits sehr reiseerfahren sind und uns eigentlich kaum was die Sprache verschlägt – aber an Bord eines Kreuzfahrtschiffs zu gehen, war für alle Reisenden ein neues und aufregendes Erlebnis. Schön war das!

Wir betraten das Schiff auf Deck 6 beim Theater (glaube ich…) und machten uns gleich auf den Weg zu Deck 12 wo unsere drei Studios und die Balkonkabine sich befanden. Die Kabinen waren fertig und wir konnten schon unser Handgepäck dort lassen. Gern hätte ich mich auch noch umgezogen, aber in diesem Handgepäck hatte ich leider keine Sommerkleidung eingepackt (merken fürs nächste Mal!).

Mein Studio war super, perfekt für einen, groß genug, sehr stylish eingerichtet und einfach … super 🙂

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Nach der ersten kurzen Besichtigung trafen wir uns wieder um auf dem Pooldeck eine Kleinigkeit zu essen und uns umzusehen. Der Outdoor Grill mit den Sitzmöglichkeiten im Freien war genau richtig für unseres erstes Zusammensitzen auf dem Schiff, eine Softeis Maschine wurde für die Nachspeise dann auch noch gefunden, und wir waren fünf sehr fröhliche Mädels 🙂
Auch ein Cocktail musste nach dem Essen noch probiert werden, bevor wir uns auf unsere kleine Erkundungstour machten.

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Wir schauten uns dann ein wenig auf dem Pooldeck um, spazierten vor und zurück und ein wenig hin und her, fanden das Garden Buffett, und sehr schnell war es dann schon Zeit in die Kabine zu wechseln, in der Hoffnung dass unser Gepäck schon da wäre, damit wir uns fürs Sailaway umziehen können.
Das war dann auch der Fall, und nachdem wir uns alle frisch gemacht hatten, fanden wir uns auf dem Balkon meiner Mutter und Stiefschwester ein, um die erste Flasche Wein zu öffnen und das Ablegen und Abfahren von Barcelona zu verfolgen. Wieder: sehr fröhliche und zufriedene Damen rundum 🙂

Als wir genug hatten, besuchten wir das Buffet für unser Abendessen, an einem schönen Tisch für sechs Personen mit Aussicht staunten wir über die Vielfalt und die Qualität der Speisen. Alle waren auch hier sehr zufrieden, auch die Menschenmassen hielten sich in Grenzen, keine Ahnung wo alle an diesem Abend waren.

Müde und voller neuer Eindrücke zogen wir uns nach einem kleinen Verdauungsspaziergang über und durch das Schiff dann in unsere Kabinen zurück. Der nächste Tag startete für mich mit einem kleinen Frühstück in der Studio Lounge, das ich eigentlich meiner Mutter zugedacht hatte, die aber die Kabinentür nicht öffnete (weil grad auf dem Balkon, Sonnenaufgang anschauen). So trank ich den ausgezeichneten Kaffee selbst (der einzige nicht-Filterkaffee an Bord, der nichts extra kostete; gibt es nur in der Studio Lounge). Danach machte ich mich auf die nächste Erkundungstour, da ich schließlich haufenweise Zeit zur Verfügung hatte, bevor unser gemeinsames Frühstück anstand. Ich (be)suchte (betrat) kurz das Fitnessstudio und sah dort dass wir gerade beim Anlegen in Marseille waren, bei Sonnenaufgang. Also begab ich mich aufs Pooldeck, um ein paar Fotos zu machen.

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Danach traf ich im Buffet zufällig meine Mutter und Bea, und setzte mich mit meinem zweiten Frühstück zu ihnen. Etwas später trafen wir dann auch noch die anderen beiden, wie vereinbart, und ich startete mit meinem dritten Frühstück. Dieses holten wir im Buffet und nahmen es mit ein Deck tiefer, in den Bereich des italienischen Restaurants La Cucina, das zur Frühstückszeit für alle geöffnet ist. Hier hatten wir einen tollen Tisch mit einer hervorragenden Aussicht über den Bug des Schiffes, und aufs Meer. Wir bekamen sogar eine Flugshow von Feuerwehrflugzeugen geboten!

Zwei der fünf machten sich auf nach Marseille für ein wenig Sightseeing und Shopping, der Rest zog sich auf das Sonnendeck auf Deck 18 ganz vorne zurück. Dort war es sehr ruhig und die Liegen sehr schön und weich gepolstert. Schatten gab es allerdings keinen. Dafür eine großartige Aussicht als die MSC Musica zu Mittag neben der Epic anlegte.

Am Abend trafen wir uns alle wieder, Chrissi, Melanie und ich besuchten den Manhattan Room für unser Abendessen, die anderen beiden versorgten sich wieder im Buffet. Danach besuchten wir die Show der Blue Man Group. Chrissi kannte sie als einzige schon, zumindest teilweise, wir anderen waren doch ziemlich geflasht von so vielen Eindrücken und Klängen. Ich fand es großartig! (und besuchte die Show am nächsten Abend gleich noch mal).

Die unter vierzigjährigen der Gruppe suchten nach der Show dann noch eine Party, aber die White Hot Party war schon gelaufen, bzw. wegen zuviel Wind nicht mehr am Pooldeck im Spice H2O. So fanden wir uns und unseren Eimer mit Eis und Cider bald in der Disko Bliss wieder. Da war schön was los, die Musik war ganz gut, und wir haben ziemlich bald einen jungen Mann ausgespäht der verdächtig wie einer der Blue Men aussah… Das Rätsel beschäftigte uns dann noch eine Weile, konnte aber nicht gelöst werden – stattdessen wechselte die Musik plötzlich zu Techno, was uns gar nicht zusagte. So beendeten wir den Abend.

Am nächsten Morgen trafen wir uns wieder in La Cucina zum Frühstück, und danach begaben wir uns aufs Sonnendeck, wo wir die Annäherung an Mallorca beobachteten. Vom Frühstückstisch konnte ich sogar Delfine sehen – ich war im Himmel ;). Nach dem Anlegen ging es für alle auf Landgang in Palma de Mallorca. Palma war sehr schön und eignet sich auch für einen so kurzen Besuch ganz hervorragend. Man kommt mit dem Linienbus 1 ganz bequem direkt vom Hafen in die Innenstadt, Kostenpunkt 1,50€ pro Richtung.

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Der Nachmittag in Palma war super, das Wetter war noch immer großartig, und am Abend besuchten wir zu viert das Teppanyaki Restaurant. Dabei werden die Gerichte live und mit Showelementen auf einer Grillplatte direkt vor einem zubereitet. Lustig und lecker. Nach einem kurzen Outfitwechsel ging es dann in die Ice Bar! Und dort war es wirklich kalt! Auch für abgehärtete Österreicherinnen 🙂
Definitiv ein Erlebnis!

brrrr Ich verließ mein Grüppchen nach der Viertelstunde in der Kältekammer und eilte zum Theater um noch einmal die Blue Man Group zu sehen. Die Show wirkt beim ersten Mal natürlich besser, gefiel mir aber auch ein zweites Mal (und im Herbst besuche ich sie sicher noch mal…)

Das war der letzte Abend an Bord und die Tage sind wirklich wie im Flug vergangen.

Das Essen war durchwegs gut bis ausgezeichnet, die Möglichkeiten die das Schiff bietet sind immens! An einem Nachmittag habe ich ein paar Minuten The Hobbit auf dem großen Schirm im Atrium geschaut 🙂 zum Klettern oder Rutschen bin ich nicht mal gekommen, geschweige denn in einen der Pools oder in den Spa Bereich.

Das Schiff ist groß, die Passagiere verteilen sich aber wirklich gut, wir haben bei der Rezeption nachgefragt: es waren 4300 Passagiere an Bord, plus eine Crew von 1700 Personen… Das ist schon eine Menge! Die einzigen Massen die wir beobachtet haben, waren beim Frühstück ca. ab 9 Uhr, und am Abend bei der Crepe Station 😉

Naja, und beim Verlassen des Schiffs, aber dennoch ging alles zügig und wir waren sehr schnell wieder im Shuttlebus zurück zur Columbusstatue.

Meine Erwartungen wurden wirklich übertroffen und ich freue mich sehr auf meine lange Kreuzfahrt und darauf mit der Epic über den Atlantik zu schippern. Die vielen Seetage werden mir dann wohl genug Gelegenheit geben, alles auszuprobieren.

Super war's!
Super war’s!