Tokio – Planänderung

Der Zug nach Nikko hatte Probleme, und da man mir nicht sagen konnte, wann oder ob er fahren würde, hab ich kurzerhand ein Zimmer in Tokio gesucht.
Nikko soll wohl einfach nicht sein: 2011 wollte ich nach der Katastrophe nicht Richtung Norden fahren und jetzt machen die einfach einen Zug kaputt. Oder so.
Im Fluss in der Sonne sitzend konnte ich aber immerhin kurzfristig ein Hotel für diese Nacht finden, das auch bezahlbar ist. (Und keine Kapsel.) Ohne mein Smartphone wäre ich echt aufgeschmissen bei dieser Reise!

Mein Rucksack wurde am Bahnhof Ueno verstaut, während ich den Park besuchte. Der quoll quasi über vor lauter Menschen – ich kann gar nicht glauben, dass heute Montag ist und nicht Wochenende!
Die Kirschbäume sind nun in voller Blüte, so hatte ich immerhin die Chance das in Tokio zu erleben.
Mein Mittagessen nahm ich auf einer Treppe ein, mit Sicht auf das Treiben rundherum.

Da mein Smartphone nach der Suche nach der Ersatz-Unterkunft fast ohne Akku war, bin ich jetzt schon im Hotel. Werde aber nochmal los marschieren und die Umgebung (Asakusabashi Station, nahe Akihabara) erkunden.

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Tokio – Post, Shibuya, Geld ausgeben

Nach langem Hin und Her hab ich mich doch entschieden, einen Teil meines Gepäcks per Post nach Hause zu schicken.
Die zentrale Poststelle, die auch sonntags geöffnet hat, ist beim Hauptbahnhof, aber ganz leicht fand ich da irgendwie nicht hin. Naja, ein paar Meter mehr oder weniger ist eigentlich ja auch egal. Gefunden hab ich das Gebäude ja schließlich. Dort brauchte ich dann natürlich Hilfe, und zuerst eine Box für meinen Kram. Dann Zettel ausfüllen (hier beschrieben) und mit dem nur japanisch sprechenden Mann verhandeln wie weiter. Es wurde alles geschafft, trotz Sprachbarriere, und jetzt bin ich wirklich gespannt ob und wann ich Post aus Japan bekomme!

Um 3kg Kleidung und ca. 1 Kubikmeter (30x30x33 ?? – na okay, Mathe is net so meins :D ) erleichtert, konnte ich mich dem eigentlichen Ziel des Tages widmen. Shibuya generell, und einem 100 ¥ Store im speziellen.
Bald war ich also wieder um ein paar Sachen reicher. Und nach einem Tipp aus dem großen weiten Internet habe ich auch noch eine Schachtel bei Tokyo Banana gekauft. Die gibt es dann zu Ostern daheim :)

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Die Igel!! So süß können Staublappen sein...!

So, letzte Nacht in Tokio!

Kamakura

Heute ging es mit dem Zug ans Meer zum Städtchen Kamakura. Dort gibt es sehr viele Tempel. Und Menschen. Und bösartige freche Falken.
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Strand, wo die gefährlichen Vögeln lauern

Dass Möwen und Tauben mitunter Unsympathler sind, weiß man. Aber dass ich heute von einem Falken attackiert wurde, damit rechnet man doch nicht. An der Promenade in Kamakura warten die Raubvögel und krallen sich alles was nach Essen aussieht. Aus dem Sturzflug natürlich. Mein Mittagessen habe ich dann woanders eingenommen – ich hab sogar Kratzer an der Hand abbekommen!

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Bambuswald

Nach der Rückkehr nach Tokio mutierte ich dann endgültig zur Shoppingqueen, und erstand eine neue Tasche und Küchenschwämme. Was man halt so kauft im Urlaub.

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Zu meiner Verteidigung: sowas gibt es bei uns halt nicht!

Tokio – wieder Aussicht, Hanami, Subway Rally

Heute habe ich den besten Aussichtsplatz gefunden, nicht so hoch, aber gratis und der Fuji sieht hinter den Wolkenkratzern von Shinjuku viel besser aus, als nur  allein am Horizont.

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Bunkyo Civic Building, 25F (24. Stock)

Ich bin dann nach Shinjuku gefahren und auch noch auf die bereits bekannten Hochhäuser der Stadtteil-Verwaltung gefahren. Dort ist die Aussicht auch sehr gut (und gratis), aber den Fuji sieht man an besten vom Bunkyo Gebäude. Ich bin dann weiter gegangen, zum Shinjuku Gyoen Park, um dort endlich das Kirschblütenphänomen zu erleben. Der Park war recht voll, erst ein paar Bäume haben ihre Blüten gezeigt, und viele haben auf dem Rasen gepicknickt (= Hanami). Und natürlich Fotos gemacht. Da hab ich mich gleich angeschlossen ;) und auch mein Mittagessen im Park verzehrt.

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Dann bin ich, nach einem Zwischenstopp bei einem Schrein mit schönen Tori, nach Ueno gefahren, um die Subway Rally zu beenden.
Dabei kann man, wenn man an Bahnhöfen Stempel sammelt, einen Preis abholen.
Da drei der vier Bahnhöfe in Tokyo sowieso von mir angefahren wurden, habe ich gleich auch die Stempel besorgt.

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In Ueno hab ich dann auch gleich noch den Hard Rock Store besucht ;)

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Mein heutiger Einkauf, und der Preis der Rally: eine kleine Mappe und ein Tuch/Fahnendings.

Obwohl es mir heute besser ging, hat mich die Frühlingsallergie fest im Griff. :-/
Wie auch immer, Fazit von heute: Bunkyo Ward Office = bester Aussichtspunkt in Tokio!

Tokio – Abenteuer gibt es überall

Sogar wenn man fast den ganzen Tag im Hotelzimmer bzw. -bett verbringt. (Auch wenn man dabei allein ist.)

Wäsche waschen

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Keine englische Beschreibung.
Die Wäsche hat aber noch die richtige Farbe und Größe, ein Erfolg!

Einkaufen
So ganz ohne Nahrung geht es ja nicht, also machte ich mich am Nachmittag auf eine kurze Tour. Einkaufen ist ja relativ leicht. Nur schade dass die Maki Rollen und Onigiri nur japanisch beschriftet sind, und auch keine Bilder auf der Verpackung haben. Bevor da dann Natto drinnen ist, lass ich es lieber. Es gibt aber auch andere sehr gute Sachen, wie die Gyoza, die ich heute gekauft habe. Und von den Erdbeer-Koala-Dingern will ich gar nicht erst anfangen. (Sind ja eh schon weg).

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Elektronik kaufen
Da denkt man, wenn man nach Japan (und Südkorea) fährt, kann man sicher super Elektronik-Schnäppchen machen. Smartphones, Kameras, Objektive, die großen Hersteller sind ja alle hier.
Das ist aber ein Irrtum, meistens sind die Geräte bei uns günstiger zu haben, und man hat weder Probleme mit Zoll/Einfuhr noch mit der Garantie.
Trotzdem habe ich heute ein Objektiv für meine Olympus PEN gekauft. Oder besser gesagt bestellt. In Österreich. €129 für das 40-150 Zoomobjektiv inklusive Tasche (Amazonpreis 285). Schade, dass ich das Angebot nicht schon vor der Reise gesehen habe. Mehr Zoom wäre mir gelegen gekommen.
Auch wenn die PEN Mini mit dem Objektiv sicher keine Schönheit mehr ist…

Morgen geht es sicher wieder weiter mit der Reise, aber heute war mal ein Tag zum Auskurieren.