Been there, done that

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Meine Weltkarte ist ja mittlerweile schon ganz gut gefüllt, und wenn ich Dokus über ferne Länder sehe, denke ich immer wieder: da war ich schon.

Im Moment schaue ich gerade die Departures Reihe und bin bei den Neuseeland Folgen angekommen. Als die Burschen mit der Fähre von Wellington nach Picton übersetzen, fällt mir ein dass ich das auch gemacht habe. Nur in die andere Richtung. Und mit der Herausforderung den Campervan in den Bauch des Schiffes zu manövrieren. Und plötzlich hab ich ganz schön Respekt vor mir. Nicht immer sind mir meine Abenteuer so bewusst – am allerwenigsten wenn ich grad mitten drin stecke. Dann mache ich einfach.

Komme ich nach Hause wird mal erzählt, aber so richtig spannend finde ich es meistens noch immer nicht. Erst mit ein wenig Abstand kommt die Realisation was da eigentlich passiert ist. Zum Beispiel auch mit einem lustigen Wodkagetränk, nur in ein Handtuch gehüllt, am Fenster im 36. Stock in Las Vegas mit Blick auf den Strip, gesessen zu sein. Oder am Grand Canyon bei Sonnenuntergang. Oder in einem Hubschrauber über den Twelve Apostles. Oder im Shinkansen nach Kyoto.

Der Neuseeland Trip wird lange, wenn nicht immer, der beste, aufregendste und abenteuerlichste bleiben. Und es ist schön, diese Erinnerungen in einem zu haben. Zusammen mit der Erkenntnis das alles (allein) geschafft zu haben.

Aufgestockt

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Mein El Camino Armband hab ich ja schon eine Weile, nun sind endlich mal ein paar bunte “Perlen” dazu gekommen :)

(Bild mit Schreibfehler, so was ärgert mich dann immer)

Alles

Arbeit, Fortbildung, Training, Spaß – als all das gilt ein Zumba® Jam. Immer öfter dient der Sport jetzt auch als Grund für Reisen.

Fast spontan werde ich am Samstag circa vier Stunden mit dem Auto nach Norden fahren, um bei so einer Fortbildung für Instruktoren dabei zu sein. Ein Check auf der Karte ergab nämlich dass sich Cesky Krumlov (deutsch Krumau) nicht weit davon entfernt befindet und da wollte ich schon länger hin. Zwei Fliegen und so also.

Für meine Verhältnisse hab ich dann noch relativ lang hin und her überlegt, ob ich das Wochenende wirklich schon wieder verplanen und abwesend sein will… Abgleich mit der momentanen Situation: Haus sauber, Taschengeld erhalten (beides wegen Airbnb), kein Gegengrund vorhanden.
Und gebucht.

Samstag also Salsa Jam im Mühlviertel, Übernachtung am Moldaustausee, Sonntag dann Altstadt, Kultur, Führung und tschechisches Essen in Krumau.
Passt.

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Update: ich war zwar ready, leider wurde der Jam aber abgesagt, und nur wegen einer hübschen Stadt wollte ich dann nicht allein so weit fahren.