Aufgestockt

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Mein El Camino Armband hab ich ja schon eine Weile, nun sind endlich mal ein paar bunte „Perlen“ dazu gekommen 🙂

(Bild mit Schreibfehler, so was ärgert mich dann immer)

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Tokio – Post, Shibuya, Geld ausgeben

Nach langem Hin und Her hab ich mich doch entschieden, einen Teil meines Gepäcks per Post nach Hause zu schicken.
Die zentrale Poststelle, die auch sonntags geöffnet hat, ist beim Hauptbahnhof, aber ganz leicht fand ich da irgendwie nicht hin. Naja, ein paar Meter mehr oder weniger ist eigentlich ja auch egal. Gefunden hab ich das Gebäude ja schließlich. Dort brauchte ich dann natürlich Hilfe, und zuerst eine Box für meinen Kram. Dann Zettel ausfüllen (hier beschrieben) und mit dem nur japanisch sprechenden Mann verhandeln wie weiter. Es wurde alles geschafft, trotz Sprachbarriere, und jetzt bin ich wirklich gespannt ob und wann ich Post aus Japan bekomme!

Um 3kg Kleidung und ca. 1 Kubikmeter (30x30x33 ?? – na okay, Mathe is net so meins 😀 ) erleichtert, konnte ich mich dem eigentlichen Ziel des Tages widmen. Shibuya generell, und einem 100 ¥ Store im speziellen.
Bald war ich also wieder um ein paar Sachen reicher. Und nach einem Tipp aus dem großen weiten Internet habe ich auch noch eine Schachtel bei Tokyo Banana gekauft. Die gibt es dann zu Ostern daheim 🙂

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Die Igel!! So süß können Staublappen sein...!

So, letzte Nacht in Tokio!

Tokio – wieder Aussicht, Hanami, Subway Rally

Heute habe ich den besten Aussichtsplatz gefunden, nicht so hoch, aber gratis und der Fuji sieht hinter den Wolkenkratzern von Shinjuku viel besser aus, als nur  allein am Horizont.

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Bunkyo Civic Building, 25F (24. Stock)

Ich bin dann nach Shinjuku gefahren und auch noch auf die bereits bekannten Hochhäuser der Stadtteil-Verwaltung gefahren. Dort ist die Aussicht auch sehr gut (und gratis), aber den Fuji sieht man an besten vom Bunkyo Gebäude. Ich bin dann weiter gegangen, zum Shinjuku Gyoen Park, um dort endlich das Kirschblütenphänomen zu erleben. Der Park war recht voll, erst ein paar Bäume haben ihre Blüten gezeigt, und viele haben auf dem Rasen gepicknickt (= Hanami). Und natürlich Fotos gemacht. Da hab ich mich gleich angeschlossen 😉 und auch mein Mittagessen im Park verzehrt.

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Dann bin ich, nach einem Zwischenstopp bei einem Schrein mit schönen Tori, nach Ueno gefahren, um die Subway Rally zu beenden.
Dabei kann man, wenn man an Bahnhöfen Stempel sammelt, einen Preis abholen.
Da drei der vier Bahnhöfe in Tokyo sowieso von mir angefahren wurden, habe ich gleich auch die Stempel besorgt.

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In Ueno hab ich dann auch gleich noch den Hard Rock Store besucht 😉

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Mein heutiger Einkauf, und der Preis der Rally: eine kleine Mappe und ein Tuch/Fahnendings.

Obwohl es mir heute besser ging, hat mich die Frühlingsallergie fest im Griff. :-/
Wie auch immer, Fazit von heute: Bunkyo Ward Office = bester Aussichtspunkt in Tokio!

Tokio – Abenteuer gibt es überall

Sogar wenn man fast den ganzen Tag im Hotelzimmer bzw. -bett verbringt. (Auch wenn man dabei allein ist.)

Wäsche waschen

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Keine englische Beschreibung.
Die Wäsche hat aber noch die richtige Farbe und Größe, ein Erfolg!

Einkaufen
So ganz ohne Nahrung geht es ja nicht, also machte ich mich am Nachmittag auf eine kurze Tour. Einkaufen ist ja relativ leicht. Nur schade dass die Maki Rollen und Onigiri nur japanisch beschriftet sind, und auch keine Bilder auf der Verpackung haben. Bevor da dann Natto drinnen ist, lass ich es lieber. Es gibt aber auch andere sehr gute Sachen, wie die Gyoza, die ich heute gekauft habe. Und von den Erdbeer-Koala-Dingern will ich gar nicht erst anfangen. (Sind ja eh schon weg).

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Elektronik kaufen
Da denkt man, wenn man nach Japan (und Südkorea) fährt, kann man sicher super Elektronik-Schnäppchen machen. Smartphones, Kameras, Objektive, die großen Hersteller sind ja alle hier.
Das ist aber ein Irrtum, meistens sind die Geräte bei uns günstiger zu haben, und man hat weder Probleme mit Zoll/Einfuhr noch mit der Garantie.
Trotzdem habe ich heute ein Objektiv für meine Olympus PEN gekauft. Oder besser gesagt bestellt. In Österreich. €129 für das 40-150 Zoomobjektiv inklusive Tasche (Amazonpreis 285). Schade, dass ich das Angebot nicht schon vor der Reise gesehen habe. Mehr Zoom wäre mir gelegen gekommen.
Auch wenn die PEN Mini mit dem Objektiv sicher keine Schönheit mehr ist…

Morgen geht es sicher wieder weiter mit der Reise, aber heute war mal ein Tag zum Auskurieren.

Seoul – letzte Chance

Heute stand ziemlich viel Metro/Zug fahren auf dem Programm. Wobei das Programm an sich auch wieder überhaupt nicht fest stand. Sicher war nur, dass ich nach Gangnam zum Bongeunsa Tempel wollte, und, da gleich daneben, in die Coex Mall.

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Vorher ging es noch zum Geyongbokgung Palast, zum quasi (touristischen) Zentrum der Stadt. Viele Polizisten machten sich rundum bereit, irgendwo muss es heute Kundgebungen oder so gegeben haben.
Ich blieb nur kurz beim Palast für ein paar Fotos, dann ging es Richtung Gangnam.

Der Bongeunsa Tempel war sehr schön, die ersten Frühlingsboten und die Sonne sorgten für ein schönes Bild.

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Coex war uninteressant, warum ich eigentlich immer wieder versuche in Einkaufszentren zu gehen, wenn die doch nie interessant sind, weiß ich auch nicht. Es hätte dort ein Aquarium gegeben, aber das war mir dann doch zu teuer. Das Lotte Aquarium, das ich eigentlich besuchen wollte, hat ja leider noch immer geschlossen.
Weil das Wetter heute, wie gestern, wieder sehr schön war, wollte ich dann auf das Building 63. Da gibt’s auch ein Aquarium, und ein IMAX und eine Kunstgalerie mit Aussicht im 59. Stock.
Nach einer Stunde U-Bahn Fahrt war ich auch schon dort. Also, fast. Eigentlich war ich am Noryangjin Bahnhof, auf der falschen Seite einer achtspurigen Autobahn. Tja. Dafür bin ich so über den größten Fischmarkt gestolpert, den ich je gesehen habe. Vollkommen ungeplant, tote Fische muss ich nun nicht unbedingt millionenfach sehen. Aber okay, ist definitiv ein Ziel für Touristen.
Das Hochhaus war irgendwie außer Reichweite, also dachte ich daran, es doch noch mal mit dem N Seoul Tower zu versuchen. Also mit Zug und Metro wieder weiter bis Myeongdong. Dort angekommen bin ich dann doch nur durch das Viertel gegangen, auf der Suche nach Essen. Die Stände mit Essen von Samstag Abend hab ich nicht mehr gefunden, dafür hab ich mir Socken gekauft. Panda, Pinguin und Korilakkuma 🙂

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Hungrig war ich aber noch immer, also weiter bis Insadong. Dort wurde ich dann endlich fündig: letzte Chance für koreanisches Streetfood.

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Chicken irgendwas, mit Tteokbokki (Rice cake, das weiße Gnocchi-artige), frittierte Mandu, Hotteok, Soju

Meine letzten Won investierte ich dann noch beim GS25 in Trinken, Frühstück und … Alkohol. Soju muss ich schließlich auch probieren wenn ich schon hier bin.
Also gibt es grad Soju (Reiswein, schmeckt ein wenig wie Wodka und ist, für „Wein“, ziemlich stark) mit Vitamin Water verdünnt illegalerweise in meinem Zimmer.

Jetzt sind noch 5500 Won auf der T Money Karte, mal schauen ob das reicht um zum Flughafen zu kommen. 😉